Hund am Bahnsteig

Skandinavien: Mit dem Hund durch Norwegen

Tipps für die Reise mit dem Hund

Ob Dänemark, Schweden oder Norwegen, die skandinavischen Länder erfreuen sich einer immer größer werdenden Beliebtheit. Insbesondere Norwegen gilt als eines der beliebtesten Reise- und Auswanderungsziele in Europa. Der Grund dafür liegt in der atemberaubenden und unberührten Naturlandschaft. Die Einheimischen wissen um die Schönheit ihres Landes und fühlen sich mit der Natur eng verbunden. Doch nicht nur die Landschaft macht dieses Land so besonders, auch das Jedermannsrecht weckt das Interesse vieler Reisender. Was es damit auf sich hat und wie man mit dem eigenen Hund entspannt Norwegen entdecken kann, erklären wir hier.

Tipps für die Reise mit dem geliebten Vierbeiner


Ein fremdes Land zu erkunden, ist stets eine einmalige und meist unvergessliche Erfahrung. Norwegen stellt hierbei ein ganz besonderes Land dar, denn im Sommer etwa, geht die Sonne vermeintlich nicht unter. Es scheint die Mitternachtssonne, wodurch es in den Sommermonaten nie wirklich dunkel wird. Im Winter hingegen sieht es anders aus, denn zu dieser Zeit ist es überwiegend dunkel. Nicht jeder Reisende kommt mit dieser Umstellung gut zurecht, doch es ist auf jeden Fall eine Erfahrung wert. Zudem ist das Wetter in Norwegen oft unvorhersehbar. Scheint gerade die Sonne und der Himmel ist Wolken frei, kann es im nächsten Moment wie aus Eimern regnen. Aufgrund dessen sollte in jedem Reisegepäck eine geeignete Regenjacke zu finden sein.

Wer Norwegen mit dem eigenen Hund entdecken möchte, der sollte einige wichtige Faktoren beachten. Skandinavien gemeinsam mit dem geliebten Vierbeiner zu bereisen, kann zu einer tollen Erfahrung werden. Insbesondere Norwegen bietet zahlreiche Aktivitäten an, denen gemeinsam nachgegangen werden können. Neben dem gemeinsamen Baden im norwegischen Meer oder in den unterschiedlichen Gewässern dieses Landes, stellt auch das Wandern eine ideale Freizeitaktivität dar, um Norwegen zu entdecken. Bevor es jedoch auf den Weg nach Skandinavien geht, müssen einige Voraussetzungen erfüllt sein. Wichtig ist auch, dass jeder Wanderrucksack über eine individuelle Reiseapotheke für den Hund verfügt. Abseits der normalen Wege zu wandern, ist ein einmaliges Erlebnis, jedoch kann der Weg zum nächsten Tierarzt von hieraus weit sein. Um kleinere Verletzungen schnellstmöglich versorgen zu können, sollte die Reiseapotheke also mit Verbandsmaterial, einer Zeckenzange sowie einem sterilen Reinigungsmittel zwecks Desinfektion der Wunden ausgestattet sein. Auch Medikamente gegen Durchfall und Erbrechen sollten keinesfalls fehlen. Vor der Abreise können diese unkompliziert und auf die Bedürfnisse des Vierbeiners abgestimmt, online geordert werden.

Das Jedermannsrecht


Mit dem richtigen Wanderrucksack und einigen Ausrüstungsgegenständen steht der norwegischen Entdeckungstour nichts mehr im Wege. Wer dieses Land lieber abseits der üblichen Wanderwege kennenlernen möchte, der sollte sich einmal mit dem Jedermannsrecht vertraut machen. In Norwegen wird dieses Recht als „Allemannsretten“ bezeichnet und besteht bereits seit 1957. Dieses Recht besagt, dass man überall in der Natur, außer in verbotenen Zonen, sein Zelt für eine Nacht aufstellen darf. Rastplätze oder bewirtschaftete Felder sind hiervon aber ausgeschlossen. Wer auf privatem Grundbesitz übernachten möchte, sollte den Besitzer auf jeden Fall um Erlaubnis bitten. Zudem wird vorausgesetzt, dass das Zelt in einem Mindestabstand von 150 Metern zu einem bewohnten Haus aufgestellt wird. Das Jedermannsrecht hat nur wenige Regeln, aber diese sollten eingehalten werden. Nach einer Übernachtung sollte die Natur so zurückgelassen werden, dass auch andere sie noch genießen können.

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