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Yosemite Nationalpark – Der Nationalpark mit den Granitplateaus

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Yosemite Nationalpark

Warum sollte man Yosemite Nationalpark gesehen haben?

Der Yosemite-Nationalpark ist einer der ältesten Nationalparks der Welt, der Jahr für Jahr knapp 4 Millionen Besucher anzieht. Die wilden Tiere, die unberührte Natur, die Seen und Wasserfälle sind einfach sehenswert. Auch die Aussichtsplattformen bieten bei gutem Wetter eine teils Kilometer weite Sicht über die Landschaft.

Reisezeit Yosemite Nationalpark

Beste Reisezeit: Juli – September, teilweise noch Oktober
Wie viel Zeit sollte man sich für Yosemite Nationalpark nehmen?
Empfohlene Dauer: 7 Tage
Mindestdauer: 4 Tage

Steckbrief Yosemite Nationalpark

Name: Yosemite-Nationalpark
Land: Vereinigte Staaten
Bundesstaat: Kalifornien
Größe: 3.080 km²
Gründung: 1. Oktober 1890
Lage: 300 Kilometer östlich von San Francisco

Entstehung Yosemite Nationalpark

Die Besiedlung von Menschen im Yosemite Nationalpark begann bereits vor gut 4000 Jahren, zumindest laut aktuellstem Forschungsstand. Vor allem die Indianerstämme Miwok und Paiute lebten in der Gegend, als die ersten weißen Siedler in das Gebiet vordrangen. Das heutige Yosemite Valley war von Ahwahneechee-Indianern bewohnt als mehr und mehr Europäer in das Gebiet zogen. Mitte des 19. Jahrhunderts begann in Kalifornien der große Goldrausch, wodurch die Einwanderung der Weißen in dem Gebiet vermehrt zunahm. Im Jahre 1851, nach dem sogenannten Mariposa-Krieg, besiedelten die Weißen das Gebiet final. Dr. Lafayette Bunnell gehörte als Arzt der United States Army an, welche damals in dort einmarschiert sind, er gab der Gegend auch den Namen Yosemite, da er dachte, dies sei der Name des Indianerstammes, welches bekämpft wurde. Da sich das Gebiet bei den Weißen immer größerer Beliebtheit erfreute, wurde die letzten Indianer gefangen genommen und ihr Dorf verbrannt. Ein Teil durfte in das Yosemite Valley zurückkehren, doch es kam immer mehr zu Schwierigkeiten. Die Indianer flohen und suchten Schutz bei einem in der Nähe beheimateten Stamm. Doch als sie Pferde ihrer Gastgeber stahlen, wurden sie letztendlich getötet.

Der heutige Park wurde im Jahre 1864 geschaffen. Seit 1890 befindet er sich unter dem Schutz der Bundesregierung und wurde offiziell zum Nationalpark ernannt. Damals gehörte nur das Gebiet Yosemite zu dem Park. Im Jahre 1906 erfolgte die Erweiterung um die Gebiete Yosemite Valley und Mariposa Grove. Seit dem Jahr 1984 ist der Yosemite-Nationalpark UNESCO-Weltkulturerbe. Übrigens, eigentlich gilt der Yellowstone-Nationalpark als ältester Nationalpark der Welt, doch der Schutz des Yosemite Parks ist formell gesehen noch älter.

Sehenswürdigkeiten im Yosemite Nationalpark

Die Sehenswürdigkeiten im Yosemite Nationalpark aufzuzählen, ist in ein paar Worten eigentlich nicht möglich, und schon gar nicht mehr, wenn man erst im Park ist. Für Wander- und Naturbegeisterte Reisende hat der Park wunderschöne Stellen zu bieten. Zu den schönsten zählen beispielsweise der Yosemite Fall, der größte Wasserfall der USA, der Mirror Lake mit seinem glasklaren Wasser, und die Mammutbäume, welche teilweise über 2000 Jahre alt sind. Doch auch einfache Dinge, wie den Sonnenauf- oder Sonnenuntergang zu betrachten, sind in Nationalparks wie Yosemite ein ganz besonderes Highlight.

Sonstige Informationen zum Yosemite Nationalpark

Anreise und Gebühren für den Park

Am unkompliziertesten ist es, den Yosemite Nationalpark mit einem Auto zu bereisen, bzw. anzureisen. Der Park hat genau vier Eingänge und ist somit auch aus allen vier Himmelsrichtungen bereisbar, es kommt also auf die individuelle Route an, wie man zum Park gelangt. Doch auch innerhalb des Parks ist ein Auto durchaus sinnvoll, da man so möglichst viele Orte besichtigen kann.

Wer ohne Auto durch die USA reist kann natürlich auch auf Bus- und Zugverbindungen zurückgreifen. Dies kann etwas langwieriger sein, möglich ist es aber dennoch trotzdem.

Wie in alle Nationalparks muss auch in Yosemite Eintritt, bzw. eine Einfahrtgebühr bezahlt werden. Diese gilt für 7 Tage, man kann aber dann beliebig oft in den Park hinein und hinaus fahren. (Warum dies von Vorteil ist, lest ihr bei dem Punkt Unterkunft.) Ein Auto kostet 20 US$, mit beliebig vielen Insassen, Fußgänger, Rad-, Motorrad- und Busfahrer zahlen die Hälfte. Der Jahrespass für den Yosemite Nationalpark kostet 40 US$. Aber es gibt auch die Option, den America the Beautiful – National Parks and Federal Recreational Lands Pass zu kaufen. Dieser kostet 80US$, berechtigt aber zum Eintritt sämtlicher Nationalparks der USA, unter anderem auch dem Yellowstone-Nationalpark.

Unterkunft

Eine passende Unterkunft im Yosemite Nationalpark zu finden, kann echt eine etwas anstrengende Aufgabe werden. Es gibt zwar Hotels und Motels, aber diese sind entweder wahnsinnig teuer und oftmals ein Jahr zuvor ausgebucht oder aber eher lieblos eingerichtet oder gar nur Zeltkabinen. Diese können aber gerade nachts wirklich ungemütlich werden, was ebenso für die Campingplätze zutrifft. Innerhalb des Nationalparks gibt es diverse Campingplätze. Doch auch hier ist es, je nach Ausrüstung, nachts unglaublich kalt. Auch hier sind die Plätze wahnsinnig schnell ausgebucht, sogar in der Nach- sowie der Nebensaison. Wer den Yosemite Park besuchen möchte, muss also frühzeitig buchen. Wer etwas günstiger nächtigen möchte, dem sei zu empfehlen, etwas aus dem Nationalpark herauszufahren und sich ein Motel zu suchen. Je nachdem, an welchem Ausgang man den Yosemite Parkt verlässt, braucht man etwa 30-60 Minuten zur nächstgelegenen Stadt um eine Schlafmöglichkeit zu finden.

Sicherheit im Yosemite Nationalpark

Das Thema Sicherheit sollte man in Nationalparks immer beachten, denn in diesen nimmt die Natur Großteils ihren gewohnten Lauf. In Acht nehmen muss man sich insbesondere vor Bären, Berglöwen und Waldbränden. Die Bären, insbesondere die Schwarzbären, greifen gewöhnlich Menschen nicht direkt an, sind aber bei der Futtersuche sehr aggressiv. Hierbei kam es schon vor, dass Zelte zerfetzt und Autos zerstört wurden. Nahrung sollten Reisende also immer in speziellen Vorratsbehältern lagern. Diese kann man sich rund um den Park aber gegen eine Gebühr ausleihen.

Als Berglöwen werden vor allem Pumas und Panther bezeichnet. Im Normalfall werden Menschen zwar nicht angegriffen, doch auch hier sollte man Tipps beachten. Trifft man auf einen Berglöwen sollte man einfach stehen bleiben und langsam zurückgehen. Man kann auch schreien oder anderweitig Lärm machen, nur wegrennen darf man niemals, denn dann kann es zu Angriffen kommen.

Waldbrände gibt es insbesondere im Herbst, wenn das Wetter im Sommer sehr warm war wodurch es eine Trockenperiode gab. Hier sollte man sich vorab informieren und gefährdete Gebiete meiden. Gelegentlich werden auch Feuer von Rangern gelegt und dafür Wanderwege gesperrt, auch hierüber kann man sich aber vorab informieren.

Yosemite Nationalpark auf Weltreise?

Wir finden, dass Nationalparks wie der Yosemite-Nationalpark eine wunderschöne Abwechslung sind zu klassischen Strandaufenthalten und City-Trips. Die verschiedenen Teile der Welt zu betrachten bedeutet, auch wieder mehr zur Natur zurück zu kommen, und kaum irgendwo ist diese noch so unberührt, gefährlich und gleichzeitig spannend wie in Nationalparks. Es ist ein besonderer Kick, dass am nächsten Berg ein Puma auftauchen könnte, und Sonnenauf- und Untergänge tauchen die Welt des Yosemite-Nationalparks in ein einzigartiges Licht. Unserer Meinung nach auf jeden Fall einen Aufenthalt während einer Weltreise wert.

Google Maps Yosemite Nationalpark

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