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Thailändischer Dschungel im Nationalpark Khao Yai

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Welcome to the jungle! Willkommen im Nationalpark Khao Yai

Warum sollte man den Nationalpark Khao Yai gesehen haben?

Wasserfälle, tiefer Regenwald, faszinierende Tierwelten und beeindruckende Gebirgsregionen? Klingt nach einem Abenteuer! Wenn ihr das alles in einem Paket erleben wollt, dann ab nach Asien in den ältesten Nationalpark Thailands, den Khao Yai Nationalpark! Ein Paradies, nicht nur für Backpacker und Wanderer, wartet hier auf euch!

Reisezeit Khao Yai

Beste Reisezeit: ganzjährig, abhängig vom klimatischen Wunsch

Wie viel Zeit sollte man sich für den Khao Yai Nationalpark nehmen?
Empfohlene Dauer: 1 Woche
Mindestdauer: 4 Tage

Steckbrief Nationalpark Khao Yai

Lage: Nakhon Ratchasima, Thailand
Nächste Stadt: Nakhon Ratchasima
Fläche: 2172 km²
Gründung: 18. September 1962

Sehenswürdigkeiten Khao Yai Nationalpark

Elefanten, Wasserfälle, perfekte Wanderrouten

Vielfältige Landschaften, eine Faszination an Tier- und Pflanzenwelt, ein Meet&Greet mit einem Elefanten? Wenn ihr dem Großstadt-Trouble Bangkoks entfliehen wollt, wartet im Nationalpark Khao Yai ein wahres Dschungelparadies auf euch! Von Bangkok aus braucht man keine zwei Stunden, bis das Abenteuer im bekanntesten Nationalpark Thailands beginnen kann. Ob Felder, Gebirge, Trockenwald, mystische Nebelwälder oder tiefster Regenwald, der Khao Yai Nationalpark hält alles für euch bereit.

Traumhafte Wasserfälle

Da im Nationalpark Khao Yai gleich fünf verschiedene Flüsse entspringen, könnt ihr mehrere Wasserfälle bewundern. Besonders zur Regenzeit macht der Besuch von Thailands Wasserfällen Spaß, denn von Mai bis Oktober sorgt der Regen für einen hohen Wasserstand.

Haew Narok Wasserfall

Der Haew Narok Wasserfall ist der beeindruckendste von Thailands Wasserfällen. Stolze 80 Meter beträgt die Höhe, die das Wasser herunterrauscht. Seid ihr außerhalb der Regenzeit dort, kann die geringe Wassermenge schon einmal enttäuschend wirken. Aber auch der Namtok Sarika Wasserfall sollte auf eurer Liste stehen. Das Besondere ist, dass ihr hier im zugehörigen See baden könnt. Echte Hollywood-Luft schnuppert ihr beim Haew Suwat Wasserfall, hier sprang schon Leonardo Di Caprio ins kühle Nass! In seinem Film „The Beach“ tauchte er hier aus 20 Metern in den See ein, der etwa 8 Kilometer vom Besucherzentrum entfernt ist. Im März, April und Mai ist ein Besuch gleich doppelt zu empfehlen, denn in diesen Monaten blühen die wilden Orchideen.

Haew Narok Wasserfall im thailändischen Nationalpark Khao Yai

Thailands Regenwald und Co.

Der Nationalpark Khao Yai beheimatet mehrere beeindruckende Waldlandschaften. Neben Thailands Regenwald spaziert ihr hier durch Trocken- und Nebenwälder sowie Graslandschaften. Das Landschaftsbild ändert sich mit der Höhenlage. Die höchste Erhebung beträgt 1350 Meter, wo vor allem in Nebel gehüllte Bergwälder zu sehen sind. Auch für Pflanzenliebhaber ist hier einiges geboten. Die vielen exotischen Pflanzen werden auf anschaulichen Tafeln auch wunderbar erklärt.

Wandern im Khao Yai Nationalpark

Der Khao Yai Nationalpark ist ein absolutes Wanderparadies. Mehr als 50 verschiedene Routen, die Wanderwege zwischen 500 Metern und 6 Kilometern beinhalten, stehen euch zur Verfügung. Welche Wanderung kann schon schöner sein, als eine, die an Thailands Wasserfällen und Regenwäldern vorbeiführt und nach Graslandschaften auf einem Nebelwaldstück endet? Da hier im Schnitt 23 Grad herrschen, und damit ein deutlich angenehmeres Klima, als im angrenzenden Bangkok, eignen sich die klimatischen Bedingungen perfekt zum Wandern. Im Märt sowie im April kann es mit 26 bis 32 Grad wärmer werden. Dafür braucht man von November bis März die wärmeren Klamotten. Die Regenzeit eignet sich also am besten, um durch den Nationalpark Khao Yai zu wandern. Die Temperaturen sind gemäßigt und die Wasserfälle sind durch die großen Niederschlagsmengen mit voller Wassermenge zu besichtigen.

Tipp: Die Wanderung unter der Woche durchführen. Der Park ist sehr beliebt und besonders zur Hauptsaison stark besucht, abseits der Wochenenden seid ihr auf euren Wandertouren also ungestörter.

Der Khao Rom ist der höchste Gipfel des Parks, von hier aus bietet sich euch eine überragende Aussicht über das ganze Khao Yai Gebiet. Die meisten Wanderungen sind auch für Anfänger geeignet und verlaufen auf angenehmem Terrain.

Auf Du und Du mit den Elefanten

Der freilebende Wildelefant läuft euch im Nationalpark Khao Yai nicht selten über den Weg, 300 Tiere leben in diesem Gebiet. Es gibt kaum einen Ort, an dem man so viele Elefanten in freier Wildbahn antreffen kann. Sie sind übrigens auch dafür verantwortlich, dass ankommende Autos nur noch von 6 Uhr morgens bis 6 Uhr abends erlaubt sind, da es vor einiger Zeit einen Zusammenstoß gegeben hat. Doch nicht nur Elefanten haben im Khao Yai Nationalpark ihren Lebensraum, auch der indonesische Tiger, Affen, Rehen, Schwarzbären oder Leoparden laufen euch hier gerne einmal über den Weg. Dazu gesellt sich eine faszinierende Welt der Vogelarten, stolze 390 Vogelarten haben sich im Khao Yai versammelt.

Wer diese Tiere auf einer Safari antreffen möchte, kann auf einer geführten Tour in die Welt dieser Tierwesen eintauchen. Für die Wanderungen ist übrigens nicht zwingend ein Guide erforderlich, aber auch da gibt es diese Möglichkeit natürlich.

Mit dem Auto durch den Park?

Der Park ist am besten mit einem Mietauto oder einem Motorroller zu durchqueren. Um sich auf eine Wanderung zu begeben, müsst ihr das Auto nur an einem der zahlreichen Parkplätze abstellen. Natürlich könnt ihr auch unterwegs anhalten, um Fotos zu machen oder kurz zu rasten. Ein paar Verkehrsregel gibt es hier selbstverständlich auch. Schnelles Fahren oder gar Hupen ist verboten, aus Rücksicht vor den hier lebenden Tieren. Besondere Vorsicht ist stets geboten, schließlich können Elefanten oder andere Tiere ohne Vorankündigung vor euch stehen.

Übernachten oder Tagesausflug?

Für einen Tagesausflug, mit einberechneter An- und Abreise, empfiehlt sich der Park definitiv nicht. Von den verschiedenen Wäldern über die Tier- und Pflanzenvielfalt bis hin zu den atemberaubenden Wasserfällen gibt es hier viel zu viel zu sehen, als dass ein einziger Tag dafür ausreichen könnte. Drei Übernachtungen solltet ihr auf jeden Fall einplanen, um nichts zu verpassen. Die Wanderer unter euch sind mit sechs oder sieben Tagen gut dabei. Gute Unterkünfte befinden sich in und außerhalb der Stadt Pak Chong, die 30 km vom Nordtor des Nationalparks entfernt liegt. Für nur 15€ kann man hier in einem Doppelzimmer inklusive Frühstück nächtigen, um am nächsten Tag wieder die kurze Strecke zum Nationalpark zurückzulegen. Wem das einfachste vom Einfachen reicht, der kann auch unmittelbar am Parkeingang fündig werden. Entlang der Hauptstraße des Dorfes Kut Khla sind fast immer Zimmer frei.

Eintritt Khao Yai Nationalpark:
Der Park, der von 6 bis 18 Uhr für die Einreise geöffnet ist, hat gestaffelte Eintrittspreise. Thailänder zahlen umgerechnet nur einen Euro, Besucher aus dem Ausland müssen 11 Euro entrichten. Auf das Auto entfallen dann nochmal gut zwei Euro. Wer den Park öfter besucht, muss den Eintrittspreis auch mehrmals zahlen.

Der Nationalpark Khao Yai auf Weltreise?

Definitiv ja! Nach der Metropole Bangkok, die man einfach gesehen haben muss, ist der Khao Yai Nationalpark mit seiner vielfältigen Landschaft und den Tieren ein absolutes Highlight jeder Weltreise. Der Nationalpark Thailands besticht mit seiner Dschungelatmosphäre, die auf leichten Wanderungen von vorne bis hinten umrundet und genossen werden kann. Durch die Nähe zu Bangkok ist der Park für jeden erreichbar, der sich in die Metropole gestürzt hat. Es empfiehlt sich, unbedingt ein Leihauto zu nehmen, mit dem man ganz bequem durch den Park kommt. Und ein Selfie mit einem Elefanten macht sich immer gut im Urlaubsalbum!

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