Kambodscha – Angkor Wat

Warum sollte man den Angkor Wat gesehen haben?
Wer kennt nicht das Dschungel Buch? Das Buch hat eine Generation geprägt und hat wohl auch einige der Szenen die sehr gut in Ankor Wat hätten sich abspielen können. Die Tempelanlage ist sehr stark von der Natur zurück erobert worden. Hier gibt es tolle Szenen die aufzeigen, was passiert wenn ein paar Jahrhunderte keiner die Natur in die Schranken weißt. Hier geht es wirklich um eine vergangen Kultur dir einige Jahrhunderte in der Region zu den wichtigsten Hochkulturen der Region gehört hat. Die Bauwerke sind heute noch sehr beeindruckend und zeigen welche Möglichkeiten sogar schon in dieser Zeit herrschten wenn es darum ging tolle Tempelanlagen und Kultivierungsanlagen zu bauen.

Der Besuch bringt einen in ein Zeitalter zurück das man hier in dieser Region hautnah erleben kann. Angkor Wat ist nicht nur wegen dem Gefühl ein Besuch Wert – auf die Fotos die man hier schießen kann sind wohl einzigartig.

Kambodscha Placeholder
Kambodscha

Wie viel Zeit sollte man sich für Angkor nehmen?
Empfohlene Dauer: 3 Tage
Mindestdauer: 1 Tage

Steckbrief:
Name: Angkor, Angkor Wat
Fläche: 202 km²
Land: Kambodscha
Entstehung:
Die Geschichte um Ankor Wat ist eine längere Geschichte. Die Enstehung kann man etwa bis in das 9 Jahrundert nach Christus nachdatieren. Die Geschichte dauert etwa 600 Jahre und Ende dann im 15 Jahrhundert nach Christus. Die Region wird historisch unter den Namen Kambuja geführt und beschreibt eine Hochkultur die vom 9. – 15. Jahrhundert in dieser Region eine Kultur enstehen haben lassen. Auch bekannt sind die dortigen Siedler unter den Nahmen Khmer. Hier kennt man wahrscheinlich hier in Europa hauptsächlich das Khmer Curry das durch eine einzigartige Gewürzmischung eine tolle Geschmacksnote in unseren Gaumen zaubert. In der Region sind allerdings schon früher Menschen angesiedelt gewesen – hier Unterscheidet die Geschichte mit den verschiedenen Zeitalter Funan, Chenla, Suryavarman II, Jayavarman VII in jeder dieser Epochen wurden große Bauwerke geschaffen. Jayavarman VII war für den Bau von Angkor Thom verantwortlich und Suryavarman II für Angkor Wat.

Da diese Geschichte nicht in wenigen Artenzügen erklärt ist und ich hier auch nicht weiter auf die Details eingehen möchte könnt ihr euch gerne noch tiefer in die Geschichte der Region über Wikipedia einlesen.

Was gibt es in den Tempelanlagen von Angkor zu entdecken?
Die Tempelanlagen von Angkor Wat gehören wohl zu den wichtigsten Anlaufstellen wenn man in Kambodscha ist. Angkor Wat ist eine ganze Tempelanlage die aus verschiedensten Tempeln besteht. Hier sollte man sich definitiv einige Tage Zeit nehmen um die Anlage zu erkunden. Die Tempelanlagen um Angkor Wat umfassen einige tolle Tempel und Bauwerke welche man unbedingt gesehen haben muss. Viele dieser Tempel sind bereits sehr zugewachsen und mit verschiedensten Dschungelpflanzen überwuchert. Diese Tatsache macht die Anlagen zu einem idealen Fotomotiv.

Zu den wichtigsten Bauwerken Rund um Angkor zählen folgende Gebäude und Bauwerke:

  • Angkor Thom
  • Angkor Wat
  • Bayon
  • Bakong
  • Baksei Chamkrong
  • Banteay Kdei
  • Banteay Samré
  • Banteay Srei
  • Baphuon
  • Chau Say Tevoda
  • Krol Ko
  • Lolei
  • Neak Pean
  • östlicher Mebon
  • östlicher Baray
  • Phimeanakas
  • Phnom Bakheng
  • Phnom Krom
  • Prasat Kravan
  • Prasat Suor Prat
  • Pre Rup
  • Preah Khan
  • Preah Ko
  • Preah Palilay
  • Spean Thma
  • Srah Srang
  • Ta Prohm
  • Ta Som
  • Ta Keo
  • Thommanon
  • Terrasse der Elefanten
  • Terrasse des Lepra-Königs
  • westlicher Mebon und westlicher Baray
  • All diese Anlagen und Bauwerke zu besichtigen dauert in etwa 3 Tage. Wichtig ist hier auch das man eine gute Grundfitness mitbringt da es in Angkor allgemein sehr schwül und feucht ist. Sollte man hier nicht wirklich auf eine gute Fitness zurückgreifen können kann so ein Tag schon mal zum Kreislaufzusammenbruch führen. Die Gefahr eines Zusammenbruchs ist leider nicht erfunden. Als ich durch die Anlagen von Angkor gewandert bin habe ich einige Personen gesehen die total erschöpft am Straßenrand im Schatten lagen. Natürlich wurden diese zwar von den TuckTuck Fahrern versorgt – aber trotzdem ist das eine Situation in die man ja nicht unbedingt geraten möchte.

    Wenn man den ganzen Tag so durch die Anlagen wandert wird einem erstmal klar wie riesig das ganze Areal ist. Kombiniert mit den TuckTuck-Fahrten durch das Areal wird einem klar das man hier einfach in einer anderen Region bzw. Zeit angekommen ist. Es gibt hier tolle Gebäude die fast schon wieder vollständig von der Natur eingenommen worden sind – es gibt Teile die kurz vor dem Einsturz sind und somit ein Betreten untersagt wird. Aber es gibt auch einfach die Natur die man hier bewundern kann. Tolle Bäume – riesige Bäume ragen in den Himmel – dazwischen dickes Gebüsch mit tollen Pflanzen die wirklich alleine auch schon ein Hingucker sind.




    Schutz gegen Mücken!

    Durch den Dschungel ist die Luftfeuchte natürlich enorm hoch und die Hitze staut sich fast schon zwischen den Bauwerken und den dichten Gewächs. Wichtig: Man sollte sich definitiv vor Mücken schützen wenn man hier durch den Dschungel wandern will. Hier habe ich die Erfahrung gemacht, dass das Mittel „NoBite“ wirklich das Beste ist. Es ist zwar nicht günstig aber es hilft – und ich denke auf Reisen ist es schon wichtig hier richtig geschützt zu sein. „NoBite“ Gibt es auch noch für die Kleidung!

    NOBITE Hautspray, Insektenabwehrmittel zum Auftragen auf die Haut (100 ml)
    • Bietet Schutz vor Stechmücken und Sandfliegen für bis zu 8 Stunden.
    • Für Kinder ab dem vollendeten 2. Lebensjahr und Schwangere.
    • Hochwirksames Repellent für die Tropen mit dem Wirkstoff Diethyltoluamid (50 % DEET).
    • Anwendung großzügig, gleichmäßig und bei Temperaturen über 30 °C alle 3 Stunden wiederholen.
    • Für optimalen Schutz tragen Sie mit "NOBITE Kleidung" imprägnierte Textilien.

    Affen im Wald
    Wenn man in Angkor ankommt sieht man nicht gleich auf den ersten Blick, wie viel Leben in dieser Region herrscht – erst auf dem zweiten Blick ist zu erkennen das hier wirklich die Höhle los ist. Ganze Affenbanden machen den Dschungel in Angkor unsicher. Achtung: Man sollte natürlich mit Respekt den Affen gegenüber treten – wie auch in den anderen Artikel Langkawi erwähnt kann es oft zu Missverständnissen zwischen Tier und Mensch kommen. Es sollte klar sein das man nicht mit Essen durch den Dschungel oder durch die Tempelanlagen wandert um hier nicht die Ungust der Affen auf sich zu ziehen.

    Angkor erkunden mit dem TuckTuck

    Sonstige Informationen:

    TuckTuck
    Ich habe mich damals für die Besichtigung mit dem TuckTuck entschieden, da ich einfach nicht sicher waren ob ich die Reise per Fuß oder per Fahrrad mir antun wollten. Als ich in Kambodscha angekommen waren betrug die Temperatur etwa 30 Grad und es Regnete alle 3 Tage. Das bedeutet auch, das die Luftfeuchte dementsprechend hoch war.

    Als Europäer sind ist es eher die Luftfeuchtigkeit als die Temperatur mit der man zu Kämpfen hat. Sobald man frisch geduscht aus dem klimatisierten Hotelzimmer kommt fängt man gleich wieder das schwitzen an und ist innerhalb weniger Minuten wieder gut durchgeschwitzt. Die Preise für die TuckTuck-Tour durch Angkor waren auch sehr günstig. Ich habe hier für einen Fahrer inkl. Sprit und Abholung vom Hotel 25$ Dollar gezahlt. Hierbei habe ich aber noch die Sunset Tour gebucht – bedeutet das der Fahrer bereits um 4.30 bei mir vorm Hotel auf mich gewartet hat.

    Ticket
    Was es bei Angkor zu beachten gibt, was ich Anfangs auch nicht wusste ist, das Kosten auch nochmal beim befahren der Region fällig werden. Als ich damals in Angkor war haben die Preise 20 Dollar pro Person für ein Tagesticket betragen. Seit dem 01.02.2017 sollen die Preise allerdings auf 37$ Dollar pro Person angehoben worden sein. Natürlich ist es im Vergleich zu europäischen Sehenswürdigkeiten für solch eine Tagestour immer noch billig – aber als Tourist fühlt man sich in Siem Reap und Angkor schon etwas ausgebeutet.

    Visum
    Ein weitere Punkt wo man einfach merkt das Kambodscha gemerkt hat das mit Tourismus viel Geld zu verdienen ist, ist wohl das sinnlose Visum bei der Einreise. Hier wird man nach dem Landeanflug direkt an einen Schalter geleitet wo man ein Visum kaufen muss. Die Kosten für das Visum betragen Vor-Ort mit Photo 30$ Dollar und ohne Photo 34$ Dollar – allerdings bekommt man nur eine Quittung für die 30$ Dollar – was mit den anderen 4 Dollar gemacht wird bleibt den „Beamten“ wohl überlassen. Man kann natürlich auch das Visum online beantragen, die Kosten bleiben hier jedoch mindestens gleich oder werden sogar höher. Aber was tut man nicht alles für ein Land um den wirtschaftlichen Aufschwung als Tourist zu fördern…

    Anreise
    Die Anreise nach Siem Reap oder Angkor stellt sich nicht als so einfach heraus. Direktflüge aus Europa heraus sind selten oder nicht vorhanden und kosten – falls es doch mal einen gibt sehr viel Geld. Ich habe mich damals über die Anreise über Bangkok entschieden. Bangkok ist ein gutes Drehkreuz für Reisenden die aus Europa heraus Asien erkunden wollen. Die Flüge nach Bangkok gibt es bereits für 300 – 400 Euro von allen Deutschen Flughäfen. Von Bangkok aus hat man dann die Möglichkeit mit einen der asiatischen Airlines weiter zu fliegen. Air Asia ist hier eine super Möglichkeit sehr günstig von A-B zu kommen. Hier gibt es Flüge die bereits ab 35 Dollar zu haben sind. Wichtig ist hier: Bitte berücksichtigen, dass das Gepäck Aufpreis kostet. Waren bei mir allerdings pro Flug immer nur 9$ Dollar aber bitte daran denken!

    Google Maps:

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