Der Inseltraum – Ko Phi Phi

Warum sollten man Ko Phi Phi gesehen haben?
Ko Phi Phi ist eine aus sechs Inseln bestehende Inselgruppe vor der Westküste Süd-Thailands. Jährlich lockt der Ort Tausende Besucher an, den an den Stränden kann man die Seele baumeln lassen und für ein paar Tage oder Wochen einfach ausspannen. Riesige Felsformationen, blaues, klares Wasser und ein weißer Strand, der zum Träumen einlädt – das alles bietet die Inselgruppe, und ist deshalb so beliebt. Zudem eignet sich Ko Phi Phi für diverse Freizeitaktivitäten wie schnorcheln, klettern und wandern und bietet somit jedem die richtige Freizeitgestaltung.

Thailand Placeholder
Thailand

Beste Reisezeit: Mitte November – Ende April

Wie viel Zeit sollte man sich für Ko Phi Phi nehmen?
Empfohlene Dauer: 2 Wochen
Mindestdauer: 1 Woche

Steckbrief:
Name: Ko Phi Phi
Fläche: 12,25 km²
Land: Süd-Thailand
Anzahl der Inseln: 6
Entstehung:
Die sechs Phi Phi Inseln liegen in der östlichen Andamanensee, etwa je 40 km von Phuket und Krabi entfernt. Die beiden Hauptinseln heißen Ko Phi Phi Don und Ko Phi Phi Le. Nördlich der beiden Inseln liegen Ko Mai Phai und Ko Yung, welche aber nur von wenigen Fischern bewohnt werden. Im Süden der Hauptinseln liegen zudem zwei Felseninseln, die zwar für Besucher unzugänglich sind, sich zum Tauchen aber hervorragend eignen.

2004 wurden weite Teile der Inseln durch ein Seebeben im indischen Ozean zerstört, rund 850 Menschen verloren dabei ihr Leben, da unter anderem zahlreiche Bungalows ins Meer gespült wurden. Dennoch wurden die Inseln bis heute wieder aufgebaut und ziehen erneut eine Vielzahl von Besuchern an.

Die Hauptinseln
Ko Phi Phi Don ist die größere der beiden Hauptinseln und ganzjährig bewohnt. Die Insel besteht aus zwei durch einen schmalen Landstreifen verbundene Gesteinsmassen und hat einige wunderschöne Buchten. Von den weitläufigen Stränden aus hat man einen wunderschönen Blick auf die wunderschönen, steil ins Wasser abfallenden Klippen. In ganz Ko Phi Phi kann man nicht wirklich einkaufen, dazu müsste man nach Krabi oder Phuket. Im Zentrum der Insel gibt es ledig ein 7-Eleven und kleinere Shops, in welchen man beispielsweise Souvenirs kaufen kann. Allerdings findet man viele Bars, Loungen und Restaurants, die zum Verweilen einladen.

Die zweitgrößte der sechs Inseln ist Ko Phi Phi Leh. Die Insel ist unbewohnt da sie fast nur aus Klippen und Höhlen besteht und dennoch vor allem für Ausflüge sehr beliebt. Die steil aufragenden Felsen und die blauen Lagunen bieten ein beeindruckendes Bild und waren als Maya Bay 1998 die Kulisse des Kinofilms „The Beach“. Wer die Maya Bay besuchen will, was sich auch wirklich empfiehlt, sollte früh aufstehen um dies bereits in den Morgenstunden zu tun. Spätestens ab mittags ist die Bucht meist leider komplett von Touristen überlaufen.

Freizeitgestaltung auf Phi Phi
Das Angebot für Touristische Aktivitäten auf der Inselgruppe ist sehr groß und breit gefächert. Die felsige Dschungellandschaft lädt dazu ein, Wanderungen zu unternehmen um möglichst viel der Insel zu entdecken. Am Strand, bzw. im Meer selbst haben Besucher die Möglichkeit, Schnorcheln zu gehen. Die Korallenriffe reichen dort stellenweise bis 24 Meter in die Tiefe und sind Heimat zahlreicher Fische, Krebse und anderer Meeresbewohner, was die Tauchgänge atemberaubend schön macht.

Natürlich gibt es auch andere Wassersportaktivitäten. An den vielen Felsen besteht auch die Möglichkeit, klettern zu gehen. Aber auch wer es ruhiger mag findet auf den Inseln ein geeignetes Plätzchen für sich. Es gibt verschiedene Strände, einige davon sind aber von den Touristen sehr stark besucht, dafür gibt es an diesen auch Shops, Bars und ähnliches. Hier ist es Geschmacksache, wo man sich hinbegibt, aber alle der Strände eignen sich sehr gut zum sonnen und baden. Abends finden an den Stränden oft Strandpartys und Feuershows statt, für die Besucher wird also einiges geboten. Wer es hier hingegen ruhiger mag, kann abends romantische Strandspaziergänge mit Laternen machen und diese auch in den Himmel steigen lassen.

Affen am Strand?

Sehenswerte Orte
Wer sich nicht sportlich betätigen will, aber auch nicht den ganzen Tag in der Sonne am Strand liegen möchte, hat die Möglichkeit, verschiedene Ausflüge zu machen. Ein beliebtes Ziel ist der Affenstrand, dort leben viele Makaken und Weißhandgibbons in freier Wildbahn wo sie von Touristen beobachtet werden können. Empfehlenswert sind zudem Touren zur Moskito- und Bambusinseln, diese bietet sich vor allem zum baden und schnorcheln an. Spannend ist auch die Besichtigung der Wikinger Höhle.

Sonstige Informationen

Anreise
Die thailändische Inselgruppe ist am besten mit einem Boot zu erreichen. Von Phuket und Krabi aus, an den Orten sind jeweils große Flughäfen, fahren mehrmals täglich Fähren zu den Inseln. Die Überfahrt an sich dauert etwa 1,5 Stunden und kostet ca. 500 Baht, umgerechnet 11 Euro. Immer wieder haben Besucher auf der Fahrt Probleme mit dem Seegang, wer also einen empfindlichen Magen hat sollte sich vor der Reise auf die Inseln mit Reisetabletten, Kaugummis oder ähnlichem ausstatten.



Um zwischen den Inseln hin und her zu reisen sind Boote grundsätzlich das beliebteste Fortbewegungsmittel. Vergleichen lohnt sich bei den Touren aber, da bei vielen Anbietern die Preise je nach Uhrzeit variieren. Gerade jene, die Inselhopping machen wollen können hier einiges sparen.

Mobilität
Obwohl die Hauptinsel ganzjährig bewohnt ist, gibt es dort keine richtigen Straßen, und damit keine Autos. Auf den Phi Phi Inseln ist man also vor allem auf seine Beine angewiesen, allerdings kann man alle Orte auch leicht zu Fuß erreichen. Ansonsten ist es möglich, sich mit Mopeds, Golf-Karts oder auch auf Karren fortzubewegen. Wer eine weitere Strecke vor sich hat kann sich von den landestypischen Long Tail Booten transportieren lassen.

Unterkunft
Auf Ko Phi Phi Don gibt es sehr viele Hotels und Hostels, da die Inseln bei Reisenden sehr beliebt sind. Gerade für Backpacker gibt es auch einige sehr günstige und dennoch sehr zentral gelegene Unterkünfte. In vielen der Hostels kann man schon ab 700 Baht, also 14 Euro, pro Nacht bleiben. Allerdings verlangen viele Unterkünfte einen Mindestaufenthalt von 2 Nächten.

Der Tourismus und die Nachteile

Die Schattenseiten des Tourismus
Jährlich besuchen etwa eine halbe Millionen Menschen die Inselgruppe in Thailand, da die Inseln nicht groß sind, geht das nicht spurlos an ihnen vorbei. Es gibt seit Jahren vermehrt Probleme mit der Entsorgung des Mülls, Besucher müssen deshalb schon bei der Ankunft auf der Insel eine Gebühr von 20 Baht zahlen, die die Reinigung gewährleisten soll. Viele Hotels wollen sich die Kosten der Müllentsorgung sparen, und laden ihre Abfälle im „Hinterland“ ab, was natürlich unhygienisch ist, und Wildtiere anlockt.
Hilfreich wäre es hier, wenn die Touristen beginnen, umzudenken. Das bedeutet nicht, dass man die Inseln nicht mehr besuchen soll, aber jeder sollte darauf achten, seinen Müll wieder mit nach Hause zu nehmen und möglichst wenig davon überhaupt erst zu produzieren.

Ko Phi Phi auf Weltreise?
Obwohl jährlich sehr viele Touristen auf die Ko Phi Phi Inseln kommen und gerade Orte wie der Maya Bay geradezu überrannt werden, lohnt sich ein Besuch der Inselgruppe. Man kann im Süden Thailands Sonne tanken und einfach mal ausspannen. Außerdem bietet die Umgebung der Inseln spannende Eindrücke. Auch die Unterwasserwelt bietet fantastische Einblicke, das schnorcheln macht hier enorm viel Spaß und es gibt super viel zu entdecken. Ein Ort für einen wundervollen Urlaub also, und deshalb lohnt es sich, auf einer Weltreise auch die thailändische Inselgruppe zu besichtigen.

Google Maps:


Share.

Hinterlassen Sie ein Kommentar

eins × zwei =

X