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Die Top 10 der Sehenswürdigkeiten auf Gran Canaria

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Gran Canaria – Trauminsel

Nach gerademal 4,5 Flugstunden bist du im Süden. Meer, Sonnenschein und Entspannung satt, das erwartet dich auf Gran Canaria. Mit nur etwa 15 Regentagen im Jahr und angenehmen ganzjährigen Temperaturen zwischen etwa 23 und 28 Grad fühlt sich hier wirklich Jeder in jedem Monat des Jahres pudel wohl. Der Nordostpassat sorgt dafür, dass der Süden der Insel weitgehend frei von Niederschlägen bleibt und der Atlantik hält die Temperaturen in der Küstenregion auf angenehmem Niveau. Landschaft und Natur sind atemberaubend und abwechslungsreich, und es gilt: weg vom Pool, raus aus dem Hotel und mit Ausflüge und Aktivitäten auf Gran Canaria kennenlernen! Mach‘ dir die Mühe und entdecke Gran Canaria! Du wirst es nicht bereuen. Die nachfolgende Top-10-Liste soll dich ein wenig auf eine der schönsten Destinationen weltweit neugierig machen.

Platz 1: Die Dünen von Maspalomas

Am äußersten Südzipfel der Insel sind direkt vor der Atlantikküste die Dünen von Maspalomas zu finden. Ein Meer aus Sand, das seine vom Wind geformten Wellen schlägt. Beim Durchqueren dieses Naturschutzgebietes kommst du dir schnell wie mitten in der Wüste vor. Manche Dünen erreichen eine Höhe von 10 Metern und machen so die Illusion perfekt. Es ist wichtig, dass du weißt, dass die Dünen ein sehr empfindliches Biosphärenreservat sind. Deshalb respektiere immer die Absperrungen, breche keine Pflanzen ab und hinterlasse keine Gegenstände.

Dünen von Maspalomas

Platz 2: Roque Nublo – Wahrzeichen und heilige Stätte

Der etwa 65 Meter hohe Monolith bildet das letzte Überbleibsel eines ehemaligen fast 4.000 Meter hohen Vulkans. In den Jahrmillionen hat die Erosion diesen Giganten auf etwa 1.800 zurückgestutzt. Dabei entstand dieses majestätisch wirkende Naturschauspiel. Die Ureinwohner hatten hier eine heilige Stätte, hielten sie doch den Roque Nublo – zu Deutsch „Wolkenfelsen“ gleichzeitig mit Erde und Himmel verbunden. Erreichen kannst du ihn nach etwa 1,5 Kilometer zu Fuß, wenn du dein Auto auf dem Parkplatz „Degollada de La Goleta“ abstellst.

Roque Nublo

Platz 3: Las Canteras – Stadtstrand in Las Palmas

Mit knapp 3 Kilometern Länge gehört der Las Canteras zu den längsten Stadtstränden Europas. Hier ist ganzjährig viel los, obwohl im Winterhalbjahr das Wetter in Las Palmas nicht so beständig und warm ist, wie im Süden. Surfer finden hier einen der besten Spots der Insel. Gesäumt wird der Strand von einer Promenade, auf der unzählige Restaurants, Bars und Souvenirshops gute Angebote für die Strandbesucher parat haben.

Platz 4: Puerto de Mogán, das Venedig des Südens

Im Südwesten der Insel, leicht über die Autobahn GC1 zu erreichen, liegt ein ehemaliger kleiner Fischerort. Nicht falsch verstehen, die Fischer fahren hier noch immer täglich bis zu zwei Mal auf das Meer hinaus. Aber um den alten Ortskern herum ist „Klein Venedig“ entstanden. Ein paar kleine Kanäle durchziehen das Hafengebiet, deren weiße zweistöckige Apartmenthäuser von Bougainvilleas umrahmt komplett auf Stelzen in das Meer hinein gebaut wurden.

Puerto de Mogán

Platz 5: Jardín Canario – Botanischer Garten

Der botanische Garten Jardín Canario liegt in der Nähe von Las Palmas und beherbergt alle endemischen Pflanzen, die auf den Kanarischen Inseln zu finden sind. Er wurde vom schwedischen Botaniker Eric Ragnor Svensson den 1950er in Zusammenarbeit mit der Inselregierung gegründet. Er verwirklichte damit einen Lebenstraum und noch heute werden dort wissenschaftliche Forschungen betrieben. Der Eintritt ist frei und der Jardín Canario ist auf jeden Fall einen Besuch wert.

Jardín Canario

Platz 6: Der Bandama-Krater, kleiner Vulkan

Der Bandama Vulkankrater ist einer der am besten erhaltenen ehemals aktiven Schlote auf Gran Canaria. Er ist liegt in der Nähe von Santa Brígida und ist leicht mit dem Auto erreichbar. Vom Informationszentrum aus hast du einen tollen Blick in die etwa 200 Meter tiefe Caldera, auf deren Grund ein älterer Farmer lebt. Über ausgewiesene Wanderpfade kannst du gerne in den Vulkan hinabsteigen und so ein Stück der Naturgeschichte der Insel live erleben.

Platz 7: Guayadeque, wo die Menschen in Höhlen leben

Das Dorf Guayadeque liegt in der gleichnamigen Schlucht, die für sich selbst schon ein Naturschauspiel ist. Gigantische Eukalyptusbäume recken sich hoch hinaus und die Felswände ragen imposant bis zu 800 Meter hinauf. So schmiegt sich auch das Höhlendorf in die Felswände und zu Fuß kannst du an den teils kunstvoll gestalteten Eingängen zu den Höhlenwohnungen vorbei flanieren. Der ein oder andere Einheimische öffnet seine Höhle für die Besucher und lässt sie zur Besichtigung eintreten. Natürlich kann man der bei dieser Gelegenheit auch das ein oder andere Souvenir kaufen oder auch den originalen Bienenhonig, der dort in den Bienenstöcken entsteht, die teils in kühner Weise weit oben in die Berghänge gebaut sind.

Platz 8: Tufia, das vergessenes Fischerörtchen

Die wenigsten wissen, dass sie auf der Autobahn GC1 im Nordosten der Insel an einer kleinen Perle vorbeibrausen. Fünf Minuten, nachdem du die Autobahn verlassen hast, kannst du auf dem kleinen Parkplatz am Ortseingang dein Auto abstellen. Schnell bist du am felsigen Naturstrand, der in eine kleine Felsbucht gezwängt ist und von kleinen bunten Häuserreihen gerahmt wird. Ein paar Kähne sind vor der Küste vertäut. Ein wunderschöner Anblick, den du nicht verpassen solltest.

Tufia

Platz 9: Tejeda, eins der schönsten Dörfer Spaniens

Tejeda liegt direkt neben dem Roque Bentaiga und am Fuße des Roque Nublos direkt am Grund des ehemaligen zentralen Vulkankraters der Insel. Die bis zu 600 Meter hohen Kraterränder sind teilweise noch gut erkennbar. Umgeben von unzähligen Mandelbäumen, die zur Blütezeit die Gegend in ein weiß-rosafarbendes Meer verwandelt, zeigt sich das Dorf in typisch kanarischer Bauweise. Die Gemeinde und die dort lebenden Menschen investieren viel für die Erhaltung und die Verschönerung ihres Dorfes. Nicht umsonst trägt Tejeda den Titel „Die Schönsten Spaniens“. Die dort geernteten Mandeln werden in der hier ansässigen traditionellen Marzipanbäckerei zu allerlei Leckereien verarbeitet.

Tejeda

Platz 10: Los Tilos de Moya – Letzter Lorbeerwald

Bevor die spanischen Eroberer auf Gran Canaria eintrafen, war ein großer Teil der Nordhälfte der Insel von Lorbeerwäldern bedeckt. Nach und nach rodeten sie die meisten der Bäume, da sie deren Holz für Dinge des täglichen Bedarfs weiterverarbeiteten. „Los Tilo de Moya“ ist der letzte verbleibende Lorbeerwald Gran Canarias. Er ist in der Nähe des Dorfes Moya im Norden der Insel zu finden. Folgt man seinen Pfaden, entsteht schnell der Eindruck, in einem Märchenwald zu sein. Die hohen, grünen Lorbeerbäume sind so dicht gewachsen, dass es dort immer schön kühl und schattig ist.

Entdecke diese grüne Oase und wir wünschen Dir viel Erholung und Spaß bei deinem Urlaub auf Gran Canaria.

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