Spanische Inseln

Ob Sonnenanbeter, Wanderer, Party-People oder Familienurlauber, die Kanaren sind eine Inselgruppe voller Kontraste. Die 4 größten Inseln sind Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa und Gran Canaria.

Warum sollte man die Kanaren gesehen haben?
Ganz einfach: Weil jede Insel andere Besonderheiten aufweist und euer Aufenthalt von unglaublicher Vielfalt geprägt sein wird! Für jeden Urlaubstyp ist das Richtige dabei, ganz egal, ob man es mehr aktiv oder entspannt mag.

Beste Reisezeit: April/Mai und September/Oktober, aber auch ganzjährig

Steckbrief Kanaren:
Zugehörigkeit: Spanien, geografisch zu Afrika
Fläche: 7.492,49 km²
Hauptstadt: Santa Cruz de Tenerife und Las Palmas de Gran Canaria
Hauptinseln: Fuerteventura, Lanzarote, Teneriffa, Gran Canaria, La Palma, La Gomera, El Hierro

Fuerteventura

Auf Fuerteventura landet ihr in einem einzigartigen Badeparadies, auch, wenn es auf den ersten Blick ganz und gar nicht so wirkt. Graue Geröllhalden verdecken zunächst die Aussicht auf das türkisblaue Meer. Ist man aber erst einmal am Strand angelangt, wird man feinsten Sandstrand und kristallklares Wasser erblicken, soweit das Auge reicht. Mehr als 50 Kilometer Strand habt ihr zum Baden zur Verfügung, doch nicht nur Entspannung bietet der heiße Sand. Dank dem ewigen Passat-Wind ist Fuerteventura ein wahres Paradies für Surfer. Aber hier gibt es weitaus mehr zu entdecken, als Sonne, Strand und Meer. Mirador Morro Velosa ist der Aussichtspunkt der Insel.

Vom Gipfel des 650 Meter hohen Berges genießt man eine atemberaubende Aussicht über den Norden der Insel sowie über die Dünenlandschaft von Corralejo. Das malerische Dörfchen Las Playitas solltet ihr auch auf keinen Fall verpassen. Mit kleinen schneeweißen Häusern habt ihr das Gefühl, mitten in Andalusien gelandet zu sein. Die alte Inselhauptstadt Antigua solltet ihr auch unbedingt gesehen haben. Fuerteventura ist also viel mehr, als nur ein Badeort. Dennoch liegt die Hauptaufgabe hier wohl darin, sich den schönsten der unzähligen Sandstrände auszusuchen. Zeit für einen kleinen Tagesausflug aber dringend einplanen! Sehr empfehlenswert ist ein Ausflug nach Marokko, denn das marokkanische Festland ist nur 100kg von Fuerteventura entfernt. Perfekte Temperaturen gibt es hier das ganze Jahr über, die Temperaturen bewegen sich stets zwischen 15 und 33 Grad. Die beste Reisezeit ist von April bis Juli, hier entgeht man dem Regen und der vollen Hauptsaison. Das Meer ist übrigens nur selten kälter als 18 Grad.

Die schöne Stadt Morro Jable bei Nacht!

Teneriffa

Teneriffa ist mit 2.057 Quadratkilometern die größte Insel der Kanaren. Hier bietet sich euch Abwechslung pur, die Landschaft Teneriffas bietet eine unglaubliche Vielfalt. Feine Sandstrände wechseln sich mit rauen Küsten, grünen Tälern und Bergmassiven ab. Viele sagen sogar, der Norden der Insel stellt ein kleines Hawaii dar. Besonders die blühenden Weihnachtssterne verzaubern Jahr für Jahr Millionen Besucher. Anders als wir sie hier kennen und lieben, wachsen die Sterne mehrere Meter in die Höhe. Im Süden dagegen dominiert die Badefront an den zahlreichen Sandstränden der Insel.

Der „Hausstrand“ der Hauptstadt Santa Cruz, der Playa de los Cristianos, wirkt, als laufe man über hellgelben Puderzucker. Zu verdanken hat man dieses Flair der Sahara. Die Buchten dieses Strandes sind, besonders zur Hauptsaison, besonders stark besucht. Für Familien, die es gerne etwas ruhiger hätten, besuchen am besten den die Playa del Duque an der Costa Adeje. Dort auf grauem Sand und ruhigem Meer hat man etwas mehr Ruhe und Entspannung, als an der Hauptpromenade. Vom Teide aus kann man sich das bunte Treiben Teneriffas am besten anschauen. Mit 3.715 Metern ist er der höchste Berg Spaniens, da können wir mit unserer Zugspitze nicht ganz mithalten. Die Wanderwege im Anaga-Gebirge bieten einen wunderbaren Kontrast zu entspannten Tagen am Strand. Ein Tipp für Surfer: Die Playa El Médano bietet euch beste Bedingungen! Feiner Sandstrand, ein wahres Blütenparadies im Norden und urlauben am Fuße des höchsten Berges des ganzen Landes, Teneriffa rentiert sich an jeder Ecke! Unter 20 Grad wird es hier übrigens so gut wie nie haben, der Norden ist etwas kühler als der Süden.

Teneriffa – Playa Jardin mit einer herrlichen Natur und wundervollen Pflanzen

Lanzarote

Hier auf Lanzarote ist alles so ein bisschen anders, als man es von einer sonnigen Badeinsel erwartet. Fast 300 Jahre ist es her, als nahezu ein Viertel der Insel unter Lava und Asche verschwand. Obwohl dieser Vulkanausbruch schon mehrere hundert Jahre vergangen ist, kann man die Folgen bis heute spüren. Der Timanfaya-Nationalpark sollte eure erste Anlaufstellt auf Lanzarote sein. Hier zeigt sich das Phänomen des Vulkanismus: Ein Eimer Wasser, in eine Röhre gegossen, schießt nur wenige Sekunden später als kochende Dampf-Fontäne empor. Im Nationalpark kann man sich übrigens ganz bequem mit dem Bus von Erlebnis zu Erlebnis bringen lassen. Kann man denn in Mitten dieser Vulkanlandschaften überhaupt Strände finden, die zum Baden einladen? Und ob! Im Norden der Insel befindet sich einer der schönsten Strände Spaniens. Dieser ist aber nicht badetauglich, dafür ist der Wind zu stark.

Für Windsurfer dagegen ist die Gegend um die Playa Famara ein wahres Paradies. Auf der Ostseite der Insel hat man dann die Qual der Wahl, wo man zuerst ins türkisblaue Nass eintauchen möchte. Das Besondere: Die Strände sind unglaublich breit, sodass selbst zur Hauptsaison jeder seinen Platz findet. Im Süden zeigt sich dann wieder ein Bild des Vulkanismus: Auf Dromedaren geht’s durch die Feuerberge, eingebettet von Vulkanlandschaften, die wirken, als wäre man in einem Hollywood-Blockbuster gelandet. Entlang der Sandstrände genießt man Dank Lanzarotes einzigartiger Vergangenheit besondere Ausblicke, die das klassische Palmen-Ambiente mit ihrer Faszination schnell einmal in den Schatten stellen können. Allein dieses Naturschauspiel, den Vulkanismus noch immer live spüren zu können, macht Lanzarote zu einem ganz besonderen Erlebnis. Die beste Reisezeit? Immer! Wenn man der 40-Grad-Marke allerdings entgehen will, sollte man die Monate Juli und August meiden, denn der Sahara-Wind kann ungemütlich werden.

Arrecife Lanzerote Charco de San Gines

Gran Canaria

Unglaublich, aber wahr: 350 Sonnentage bietet Gran Canaria, oder anders gesagt: Sonne satt, das ganze Jahr über! Kilometerlange, flach abfallende Sandstrände, unendliche Dünen, tiefe Schluchten und Kiefernwälder, kleine, charmante Bergdörfer und ein Party- sowie Shopping-Paradies, auf Gran Canaria weiß man gar nicht, wohin es einen zuerst zieht. Der Prachtboulevard Calle Mayor de Tirana in der Inselhauptstadt Las Palmas ist ein Muss für die Damenwelt. Eine Boutique reiht sich an die nächste, und wo macht Shoppen mehr Spaß, als in einer malerischen, wunderschönen Altstadt, die durch enge, romantische Gassen führt. Wer am Abend Lust auf Party hat, der ist in Triana Zuhause.

Das Nachtleben von Las Palmas endet oftmals erst mit dem Sonnenaufgang, denn die lauen Sommernächte laden förmlich zum Beisammensein bis zum Erwachen des neuen Tages direkt am Meer ein. Die Dünenlandschaften sind, wenn man zum ersten Mal vor ihnen steht, gewaltig. Direkt hinter dem Meer türmen sich die Sandberge, die natürlich auch zum Sonnen einladen. Allerdings ist es hier meistens sehr überfüllt. Im Inneren der Insel bringen euch die kleinen Dörfer zum Staunen. Weiße Dörfer, die sich an Hängen angesiedelt haben, wechseln sich mit tiefen Schluchten ab. Der Cruz de Tejeda ist der höchste Pass der Insel, der euch ein absolutes Naturschauspiel liefert: Die Wolken wandern vom feuchten Norden Gran Canarias über den Kamm, um daraufhin sofort in der staubtrockenen Luft des Südens zu verschwinden. Der Norden der Insel hat deutlich mehr Niederschläge zu verzeichnen, als der Süden zwischen 10 und 22 Grad betragen die durchschnittlichen Temperaturen. Im Süden zeigt sich ein ganz anderes Bild. Von Juni bis September hat es zwischen 30 und 40 Grad, je nachdem, wie viel Sahara-Winde wehen. Im Winter herrschen noch immer sommerliche Bedingungen bei 28 Grad, Badespaß ist also ganzjährlich garantiert!

Canteras Strand bei Las Palmas de Gran Canaria

Eine gute Alternative zu Mallorca

Die Inseln sind besonders für Touristen geeignet die genug von Massentourismus haben wie er auf Mallorca gelebt wird. Die Kanaren sind eine ruhigere Alternativen zu Mallorca. Die Preise für die Inseln sind dabei nicht wesentlich teurer. Natürlich muss man hier auf Bierkönig und Co. verzichten bekommt aber dafür atemberaubende Landschaften zu sehen!

Die Kanaren auf Weltreise?

Mehr Vielseitigkeit und Individualität auf so dichtem Raum geht nur schwer, daher ist die Antwort klar: Unbedingt! Das Naturschauspiel des Vulkanismus auf Lanzarote, der höchste Berg Spaniens auf Teneriffa, ein Winter bei 28 Grad auf Gran Canaria und die mitunter schönsten Strände der Welt auf Fuerteventura, die Kanaren bieten auch das Komplettpaket an Urlaubsvergnügen!

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