Doppeldeckerbus Athen

Warum du keine Hop on Hop off Bus Tour in Athen machen solltest!

Wenn man in Athen angekommen ist, wird man sehr schnell die gelben, roten und blauen Doppeldecker Busse entdecken die alle Highlights der Stadt anfahren.

Die 3 Anbieter fahren auch alle die gleichen Sehenswürdigkeiten und Stopps an. Oft wird mit Athen, Piräus und Küste geworben. Jeder der 3 o.g. Farben nutzt allerdings die gleichen Haltestellen, daher ist es eigentlich egal, welche Linie man nimmt. 

Wir haben auch lange die Preise verglichen, auch die nehmen sich tatsächlich nichts. Man sollte nur nicht online vorab buchen, da hier die Preise oft deutlich teurer sind, als wenn man direkt Vor-Ort bucht. 

Umsteigemöglichkeiten in die Küsten bzw. Piräus Linien findet man bei Melina Merkouri Plaka und an der Haltestelle Akropolis Parthenon. Was man aber vorab unbedingt wissen muss, die Busse und die Linien sind nicht aufeinander getaktet – also wenn ihr mit der Athen Linie an die Küste wollt und bei Akropolis umsteigen möchtet kann es schon mal sein das ihr 2-3 Stunden warten müsst. Es ist also wichtig, sich vorab zu informieren, wann welche Umsteigemöglichkeiten funktionieren. 

Was kostet ein Hop on Hop off Bus Ticket in Athen?

Für 48 Stunden, gültig für alle 3 Linien (nicht Anbieter) haben wir Vor-Ort 20 Euro gezahlt. Es gibt die Möglichkeit, das Ticket in Bar zu erwerben, oder eben auch direkt mit Kreditkarte. Man bekommt dann von den Verkäufern ein Ticket mit einem QR Code ausgedruckt das man beim Einstieg den Busfahrer zeigen soll. 

Insgesamt gibt es über die 3 Linien 44 Bus Stopps, die meist an Sehenswürdigkeiten gekoppelt sind.

Wieso sollte man keine solch eine Tour machen?

Zugegeben liest sich das alles sehr attraktiv und logisch oder? Das dachten wir uns auch, als wir uns das Busticket an einem Nachmittag in Athen gekauft hatten. Wir hatten nach stundenlanger Tour zu Fuß keine Lust mehr durch die Hitze zu laufen und dachten uns das hier solch ein Hop on Hop off Bus in Athen eine gute und angenehmere Alternative sein könnte. 

Allerdings wurden wir schnell eines Besseren belehrt. Wenn man endlich einen Bus gefunden hat, der die Tour startet, wartet man Ewigkeiten bis der Bus endlich losfährt. Bei uns war es an 2 Tagen jeweils immer 15 – 20 Minuten. Das wird schnell nervig und frisst wertvolle Zeit, in der man eigentlich auch die Stadt genießen könnte. 

Nachdem man dann losgefahren ist, wird man sehr schnell fest stellen, das man eigentlich größtenteils nur im Stau steht und teilweise auch Strecken doppelt abfährt. Ein Platz oben macht nur dann Spaß, wenn man eine Möglichkeit hat, im Schatten zu sitzen, und der Fahrtwind auch ordentlich bläst. Ansonsten wird es sehr schnell sehr unangenehm in der Sonne. Da man aber eben viel an Haltestellen und im Stau steht, ist meist nur wenig Fahrtwind vorhanden.

Dann überlegt man sich also in den unteren Bereich des Busses zu gehen, um die „Kühle“ auf Kosten der Aussicht zu genießen. Allerdings ist es hier schon ein Glücksspiel, ob es überhaupt eine Klimaanlage gibt. Bei einigen Bussen die wir erlebt haben gab es keine Klimaanlage und im Stau wurde der unterere Bereich schnell eine Sauna.

Daher ist unsere Erfahrung mit den Bussen in Athen eher durchwachsen. Den man spart sich definitiv keine Zeit, sondern braucht sogar noch viel mehr, man sieht nicht wirklich etwas und komfortabler ist es auch nicht. Wenn man also begrenzte Zeit hat, sollte man lieber auf die öffentlichen Verkehrsmittel setzen, damit man nicht unnötig Zeit braucht. (Zudem sind diese auch deutlich billiger)

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