Thailand Länderinfo – Der kompakte Thailand Guide

Länderinfo FAQ

Was ist Thailand und wo liegt Thailand?

Thailand ist ein Festland Staat in Asien, zudem allerdings auch 500 Inseln gehören. Auch wenn Thailand auf der Karte nicht sehr groß wirkt ist es mit rund 513.120 km² mehr als ein Drittel Größer als Deutschland. Schuld an der optischen Verzerrung ist die tropische Lage des Landes nahe dem Äquator.

Die Einwohnerzahl von Thailand wird aktuell auf ungefähr 69 Mio.  geschätzt. Damit gehört es zu den 20 bevölkerungsreichsten Ländern der Erde. Wie in vielen (aufstrebenden) Industrienationen steigt auch in Thailand die Urbanisierung – immer mehr Menschen ziehen in die Städte. Gleichzeitig sinkt in den letzten Jahren die Geburtenrate und damit einhergehend das Bevölkerungswachstum. 

Thailand ist eine konstitutionelle Monarchie. Mit etwas Glück trifft man den aktuellen Monarchen sogar in Deutschland an. König Maha Vajiralongkorn Rama X, der 2016 seinen Vater Bhumibol Adulyadej auf den Thron beerbte ist nämlich passionierter Sportflieger und wohnt(e) in Starnberg bei München.

Thailand grenzt an die Nachbarländer Myanmar und Laos im Noden, Kambodscha im Osten und am Ende seiner schmalen Landbrüke im Süden an  Malaysia. Das Land begrenzt mit seiner Küste zu weiten Teilen den Golf von Thailand, der einen Teil des Pazifischen Ozeans bildet. Die Landbrücke grenzt im Westen zusätzlich an das Andamanische Meer, einen Teil des Indischen Ozeans

Welche Sprache spricht man in Thailand bzw. was ist die Landessprache von Thailand?

Die Amtssprache von Thailand ist Thai.

Neben Thai gibt es weitere 73 Sprachen, die verbreitet regional gesprochen werden, darunter weitere Tai Sprachen (Tai-Kadai-Sprachen) und einige chinesische Dialekte

Englisch nimmt vor allem in Städten und touristischen Regionen einen immer größeren Stellenwert ein und ist dort ausreichend, um sich im Alltag zu bewegen. Für tiefgreifende Gespräche reichen die Sprachkenntnisse allerdings oft nicht. In ländlichen Regionen wird Englisch kaum gesprochen.

Wie viel Zeitverschiebung hat Thailand und wie spät ist es jetzt in Thailand?

Thailand hat keine Zeitumstellung zwischen Sommer und Winterzeit. 

Thailand liegt in der Zeitzone UTC+7. Deutschland liegt im Winter in der Zeitzone UTC +1 im Sommer in der Zeitzone UTC +2.

Die Zeitverschiebung von Deutschland nach Thailand beträgt daher nach deutscher Sommerzeit +5 Stunden und nach deutscher Winterzeit +6 Stunden. 

Wenn es nach deutscher Winterzeit also 12:00 ist, ist es in Thailand bereits 18:00 abends. 

Wenn es nach deutscher Sommerzeit 12:00 ist, ist es in Thailand 17:00 Uhr nachmittags. 

Was ist die Hauptstadt von Thailand?

Die Hauptstadt von Thailand ist Bangkok.

Und das nicht erst seit kurzen, sondern bereits seit 1782. Die Einwohnerzahl von Bangkok wird auf etwa 8. Mio. geschätzt. Die Metropolregion kommt sogar auf etwa 15 Mio.

Welche Währung hat Thailand?

Die Währung von Thailand heißt Baht (THB)

Kartenzahlung ist in Städten häufig möglich. Lägen wie 7/11 – die häufigste Supermarktkette akzeptieren Kartenzahlung problemlos. Kleinere Restaurants akzeptieren Karten meist nicht.

Geld kann mit internationalen Kreditkarten an den meisten Automaten abgehoben werden. Dabei fallen Gebühren an. Achtet zudem darauf, ob die Abhebung in Baht oder Dollar verrechnet wird, weil gegebenenfalls doppelt Umrechnungsgebühren anfallen können.

Wie nennt man die Einwohner Thailands?

Die Einwohner Thailand heißen Thailänder (der Thailänder, die Thailänderin)

Die Flagge von Thailand

Die Flagge von Thailand von oben nach unten: rot, weiß, dunkelblau doppelte breite, weiß, rot

Sicherheit in Thailand

Wie sicher ist Thailand?

Thailand ist ein bei den Deutschen sehr beliebtes Urlaubsland. Es gilt als Land des Lächelns, was es zum einen zwar der Kultur entspringt, zum anderen aber auch gezielter Werbekampagnen für Tourismus im Ausland. Es lässt sich auch nicht abstreiten, dass Thailänder viel lächeln und überaus höflich sind.

Uns haben sie damit bisweilen zur Verzweiflung gebracht. Türschloss am Hotelzimmer kaputt, wir kommen nicht mehr rein – Lächeln. Dusche im Hotelzimmer kaputt – Lächeln. Als Tourist muss man schnell lernen, dass ein Lächeln nicht bedeutet, dass sich um etwas gekümmert wird, dass das Problem verstanden wurde oder sich der Angesprochene zuständig fühlt: Es ist höflich und es ist deeskalierend – aber es ist auch absolut unverbindlich.

Dass sich viele Touristen in Thailand wohlfühlen, ist aber nicht nur deshalb nachvollziehbar. Kriminalität die gezielt gegen Touristen gerichtet ist, ist abgesehen von den typischen Kleindiebstählen, eher selten. Zudem hat das Land eine hervorragende Reiseinfrastruktur – ist also auch für wenig erfahrene Reisende leicht zu bereisen.

Die App Geosure bewertet Thailand mit Werten von 51-55 (100 = sicher, 0 = tot, Deutschland = 76-82).

Negativ ins Gewicht fällt allen voran die politische Sicherheit – So wird beispielsweise der Sachverhalt der Königsbeleidigung hart bestraft und Proteste dagegen teils gewaltsam niedergeschlagen oder Aktivisten hart bestraft.

Auch Sicherheit nachts und Frauensicherheit wird negativer bewertet. Bei den vielen betrunkenen Sex-Touristen in manchen Regionen übrigens kein Wunder. Die würde Thailand inzwischen gerne loswerden, genauso wie den Ruf als Prostitutions-Zentrum Süd-Ost-Asiens. Prostitution ist in Thailand legal, sofern keine Minderjährigen involviert sind, und gesellschaftlich weit weniger verpönt als in vielen anderen Ländern.

Betrachten wir nachfolgend die Einschätzungen des Auswärtigen Amtes.

→ Reisehinweise des auswärtigen Amtes

Nachfolgend haben wir die Highlights der Reise und Sicherheitshinweise für Euch zusammengefasst (Stand 01/2022)

  • Terrorismus: Zuletzt kam es 2019 zu mehreren kleinen Bombenexplosionen in Bangkok. An der Grenze zu Malaysia gibt es einige Regionen, in denen aktuelle Notstandsgesetze gelten. Hier treiben Separatisten ihr Unwesen. Als Tourist sollte man die Gegend daher lieber meiden, genauso wie politische Veranstaltungen und Ähnliches.
  • Innenpolitische Lage: Majestätsbeleidigung und Kritik an der Regierung sind oft strafrechtlich relevant, können und werden oft hart bestraft – vor allem wenn es in digitalen Medien und damit öffentlich erfolgt. Proteste dagegen sind unerwünscht.
  • Sexuelle Übergriffe auf Frauen: Kommen besonders in den Touristenhochburgen vor. Das Auswärtige Amt spricht von Überfällen mit Vergewaltigung und Mord im Plural (Besonders am Rande der Fullmoonparties unter Einfluss von Alkohol und Drogen). Für die Behörde eine auffällig drastische Formulierung, die darauf schließen lässt, dass man hier wirklich nicht leichtsinnig sein sollte.
  • Betrug: Touristen wird fälschlicherweise vorgeworfen Dinge beschädigt zu haben – beispielsweise Roller oder Jet Ski. Das Auswärtige Amt betont an dieser Stelle, dass hier die örtliche Polizei teilweise direkt in den Betrug involviert ist  und nennt sogar konkrete Dienststellen (auch dies ist eine ungewöhnlich direkte Aussage).  Bei Erpressungsversuchen durch Polizisten soll man sich umgehend mit der deutschen Botschaft in Bangkok in Verbindung setzen.
  • Naturkatastrophen: Erdbeben, Seebeben, Wirbelstürme. Kommt alles in Thailand vor. Nach Erdbeben gilt eine besondere Vorsicht vor Tsunamis!

Spannend ist, dass ich die Sicherheitshinweise vor allem im Bereich Betrug und Gewalttaten deutlich umfangreicher lesen als bei vielen potenziell „gefährlicheren“ Ländern. Ein Grund dafür kann auch sein, dass durch die vielen deutschen Touristen in Thailand den deutschen Behörden einfach mehr Fälle bekannt werden. Gleichzeitig verleitet das Land häufig auch zu unangebracht-unbedarften Verhalten und zieht unerfahrene Reisende förmlich an.

Unser Eindruck ist, dass Thailand nicht gefährlicher oder ungefährlicher ist, als viele andere Länder – nur sollte man sich von einem Lächeln und dem guten Ruf nicht einlullen lassen.

Flüge und Anreise nach Thailand

Aktuell in Zeiten von Corona ist alles ein bisschen anders. Im Normalbetrieb gehört Bangkok allerdings zu den Top-Drehkreuzen für Flüge innerhalb Asiens. Thai Airways bietet direktflüge nach Deutschland an. Emirates mit Zwischenstopp nach Quatar, Etihat über Dubai und Türkish Airways über Istanbul und Finnair über Helsinki. Nach Thailand zu gelangen ist insofern leicht und häufig auch sehr billig.

Die Flugzeit nach Thailand beträgt für Direktflüge: 10,5 -11,5 Stunden.

Mit Zwischenstopp sollte man ca. 13-19 Stunden kalkulieren.

Inlandflüge innerhalb Thailands sind beliebt, um die langen Strecken zurückzulegen, allerdings bietet die gute Verkehrsinfrastruktur und Fähren eine gute und oft sogar schnellere Alternative zu Flügen.

Die Einreise über Land nach Thailand ist normalerweise möglich, aktuell während Corona allerding ausgesetzt.

Klima & Wetter in Thailand

Die Temperaturen in Thailand bewegen sich ganzjährig in einem Rahmen von 26°-35°C. Entsprechend kann das tropische Land immer besucht werden, wenn man der deutschen Kälte entfliehen möchte. Allerdings sollte man beachten, dass die Niederschlagsmenge im Jahresverlauf deutlich variiert und man entsprechend in einigen Monaten mit mehr Regen rechnen muss. Thailand hat drei grundlegende Jahreszeiten.

Ausschlaggebend dafür ist der Monsun.

Trockenzeit: Zwischen November und Februar sind die kältesten Monate in Thailand. Die Temperaturen sinken nachts bis auf 21°C und steigen tagsüber selten über 30°. Dafür regnet es nur selten.

Thailändischer Sommer: Von März bis Mai ist in Thailand klassischer Sommer. Die Temperaturen steigen auf bis zu 40°C, noch immer regnet es nur wenig. Es geht kaum Wind wodurch sich eine stehende Hitze entwickelt.

Regenzeit: Von Juni bis Oktober fällt durch den Südwestmonsun fast der gesamte Jahresniederschlag bei Temperaturen um die 32°. Oft fallen die Regenmassen in sehr kurzer Zeit – das heißt, es ist mit Überschwemmungen zu rechnen. Dafür scheint dann oft nach einer halben Stunde schon wieder die Sonne. Jetzt ist es besonders schwül.

Der Süden und Südosten Thailands weicht von diesem Verlauf ein wenig ab. Durch die Nähe zum Meer fallen hier auch in der Trockenzeit mehr Niederschläge, generell ist es etwas schwüler als im Rest des Landes. In diese Klimazone gehören auch beliebte Urlaubsgebiete wie Koh Samui und Phuket.

Sehenswürdigkeiten in Thailand

Thailand ist schön, keine Frage. Klassische Sehenswürdigkeiten, die man gesehen haben muss, gibt es hingegen kaum. Thailand ist eben primär auch ein Land für Strandurlauber. Doch ganz nach der Devise: „Alles kann, nichts muss“, hier einige Vorschläge, wie ihr euren Thailand Urlaub bereichern könnt.

  • Bangkok: Eine kosmopolitische Millionenmetropole mit viel zu vielen Starbucks Filialen, die in den letzten Jahren zu eine Modernisierungswelle erfahren hat, die ihres gleichen sucht. War Bangkok vor wenigen Jahren noch ein wenig schäbig und chaotisch, gibt man sich aktuell größte Mühe ein Stadtbild zu erreichen, das es mit Kuala Lumpur und Singapur aufnehmen kann.
    • The Royal Grand Palace: Ehemaliger Königspalast (18Jh.-20Jh.) in Bangkok, jetzt Museum.
    • Wat Arun: Buddhistischer Tempel in Bangkok am Flussufer, Königlicher Tempel. Hoher Turm
    • Wat Pho: Goldener königlicher Tempel in der Altstadt von Bangkok
    • Wat Phra Kaeo: Tempel des Smaragd-Buddha, Teil des ehemaligen Königspalasts in Bangkok
    • Chatuchak-Weekend-Markt: Großer Markt für Kleidung, Gebrauchsgüter (und in einem separaten Teil auch Kleintiere & Exoten) in Bangkok
    • ASIATIQUE The Riverfront: Restaurants und Läden am Flussufer. Beliebte Touristenmeile (aktuell 12/2022 hat allerdings viel geschlossen)
  • Ayutthaya: Ehemalige Hauptstadt (2.) des Königreich Siam ab 14. Jh. Viele alte Tempel und Paläste.  UNESCO Weltkulturerbe.
  • Chiang Mai: Ehemalige Hauptstadt des Königreichs Lan Na. Wichtigste Stadt im Norden Thailands. Zahlreiche buddhistische Tempelanlagen, Kunsthandwerk
    • Wat Phra That Doi Suthep: Goldener Tempel, Wahrzeichen von Chiang Mai, Schöner Ausblick
  • Chiang Rai: Grenz und Handelsstadt (Myanmar, Laos) im Norden Thailands mit Kunst und Tempeln
    • Wat Rong Khun: Kunstwerk im Stil einer buddhistischen Tempelanlage. Ganz in Weiß und mit vielen surrealen Darstellungen.
  • Chumphon: Großstadt im Süden Thailands. Wenig touristische Natur und Strände in der Region
  • Kanchanaburi: Beheimatet die Brücke aus dem Kriegsfilm „Die Brücke am Kwai“ sowie viele Kriegsmuseen. Zunehmende Backpackerszene. Guter Ausgangsort zu Naturwanderungen und Nationalparks.
  • Pattaya:  Tourismushochburg, Partyurlaub, Nachtleben, Sexurlauber
  • Sukhothai: Hauptstadt des ersten Königreichs von Siam 13. Jh. UNESCO Weltkulturerbe, Ruinen.
  • Phuket: Thailands größte Insel; Urlaubsregion mit Stränden und Hotels
    • Großer Buddha von Phuket: 45 Meter hohe weiße Buddha Statue auf Anhöhe.
  • Rai Leh: Halbinsel mit Kletterfelsen und weißen Stränden bei Krabi. Nur per Boot zu erreichen.
  • Ko Lipe: Sandstrände und der Nationalpark Tarutao

Natur und Nationalparks

  • Khao Yai National Park: Älterster Nationalpark Thailands. Wasserfälle, Hirsche, wilde Elefanten, Nashornvögel. Übernachtung im Park möglich.
  • Nationalpark Khao Sok: Stausee mit Felsformationen für Bootsfahrten & Waldgebiet mit Flüssen (Vorsicht beim Wandern: Blutegel!)
  • Similan-Inseln: Nationalpark in der Andamanensee, gilt als ein eines der schönsten Tauchreviere weltweit. (Inseln sind unbewohnt)
  • Khao Yai National Park: Wasserfälle
  • Doi Inthanon: Thailands höchster Berg mit Tempel auf der Spitze
  • Nationalpark Ao Phang-nga mit Insel Khao Phing Kan: „James Bond Insel“ mit eindrucksvollen Karstfelsen die in der Bucht aus dem Wasser ragen.

Transport in Thailand

Leihwagen und Roller in Thailand

Der klischeehafte Thailandtourist kommt aus seinem Urlaub mit Verbrennungen an Ellenbogen, Knie und Knöcheln nach Hause. Warum? Weil in Thailand jeder Roller fährt – ob er es kann oder auch nicht.
Gerade die langgestreckten Urlaubsorte, die gut ausgebauten Straßen und die fahrbaren Distanzen zwischen Stränden laden dazu ein Roller zu mieten.

Die Kosten für einen Roller belaufen sich dabei auf etwa 150-250 Baht pro Tag. Helme sind dabei üblicherweise inklusive.

Vergesst nicht den Zustand eurer Roller bei der Übernahme genau zu dokumentieren, um nicht später für alte Schäden aufkommen zu müssen. Wir empfehlen noch im Verleih Fotos oder Videos vom Roller zu machen.

Selbiges gilt für Mietwagen. Auch hier solltet ihr den Übernahmezustand geflissentlich dokumentieren. Schaut dabei auch, ob das Ersatzrad im Kofferraum vorhanden und funktionstüchtig ist, nicht dass ihr bei einer Reifenpanne doof dasteht.

Bei Mietwagen solltet ihr auf seriöse Anbieter mit Versicherungsschutz zurückgreifen, nicht auf Straßenangebote. Achtet darauf, dass der Wagen eine Klimaanlage hat. Für viele Touren empfiehlt sich auch Allrad.

Wichtig:

  • Als Fahrerlaubnis braucht ihr einen internationalen Führerschein, der nur in Kombination mit dem deutschen Führerschein gültig ist.
  • In Thailand herrscht Linksverkehr
  • Für Alkohol beim Fahren gilt eine 0-Promillegrenze
  • Haltet euch streng an Höchstgeschwindigkeiten
  • Vorsicht vor anderen Verkehrsteilnehmern, Kindern, Tieren, Mopeds etc. auf den Straßen, die sich nicht um Verkehrsregeln scheren
  • Im Falle eines Unfalls: Ruft IMMER(!) sofort die Notrufnummer eurer Mietwagenfirma an und die örtliche Polizei. Dokumentiert die Unfallstelle mit Fotos und haltet Aussagen Eurer Unfallgegner am besten Schriftlich oder auf Video fest.
  • Beachtet: Bei Fahren unter Alkohol, Fahrern ohne internationalen Führerschein, nicht eingetragenen Fahrern, Fahrten auf nicht befestigten Straßen etc. erlischt der Versicherungsschutz

Taxi in Thailand

Taxis in Thailand bestellt ihr am einfachsten über die App Grab. Das funktioniert günstig und zuverlässig – allerdings nicht in allen Regionen. Vor allem in ländlichen Gebieten (auch Urlaubsinseln) sind noch keine / kaum Fahrer verfügbar.

Alternativ bieten auch die meisten Hotels Taxi-Ruf-Services.

Route Taxis. / Songthaews: Einige Inseln, wie Koh Samui, haben Kleintransporter mit Bänken auf der Ladefläche, die bestimmte Strecken abfahren (z.B. hin und her zwischen zwei Sädten oder rund um die Insel). Sie haben keine festen Fahrpläne und Haltestellen, fahren meist nur auf den Hauptstraßen, können dort aber einfach herangewunken werden.

Metro & Busse

Bangkok hat ein umfangreiches Metro System. Metrokarten lohnen sich für kürzere Aufenthalte nicht. Daher müsst ihr an den Schalter und bekommt dort einen Chip für die entsprechende Fahrt, den ihr beim Betreten der Station über den Scanner zieht und beim Verlassen am Zielort in den „Münzschlitz“ des Scanners werft.
Die Metro von Bangkok heißt übrigens BTS, so wie die beliebte koreanische Popband.

Hotels in Thailand

Thailand bietet alle Arten von Hotelkategorien. Darunter auch eine große Auswahl an Hostels.

Viele Hotels haben während Corona allerdings schließen müssen, viele sind pleite gegangen. Entsprechend finden sich auch in den Tourismushochburgen aktuell viele Bauruinen. Andere laufen wegen der niedrigen Touristenzahlen nur auf Sparflamme und das Angebot an Frühstück und Services wurde stark eingeschränkt. Gleiches gilt für AirBnb. Hier hatten wir drei kurzfristige Absagen, weil die Wohnungen durch den langen Leerstand unbewohnbar waren.

Essen in Thailand

Thaicurry, Gemüse, Fisch und Hühnchen in allen Zubereitungsvariationen dominieren die thailändische Küche. Dabei ist Thaiessen oft etwas scharf, Gewürze wie Kafir Limette, Tamarinde, Knoblauch und Oyster Sauce sind typisch.

Wer Fisch und anderes Meeresgetier mag, kommt in Thailand voll auf seine Kosten. Alternativ bieten die meisten Lokale auch Hühnchen, Ente und Schwein. Dazu gibt es viel Gemüse und natürlich Reis. Gerade auf lokalen Märkten ist Essen günstig.

Für ein Gericht sollte man ca. 200-500 Baht kalkulieren

Vegetarisches & veganes Essen in Thailand

Trotz des reichen Gemüseangebots ist Thailand ein anstrengendes Land für Vegetarier: Fisch Soße, Oyster Sauce (Austernsoße) und Shrimps sind typische Gewürze. Suppen haben Fisch oder Fleischbasis. Ein explizit vegetarisches Angebot findet man nur in touristischen Regionen und oft auch dort nicht in jedem Lokal. Auch Rückfragen werden oft nicht verstanden. Wer gut vegetarisch oder vegan essen möchte, wird daher leider oft in Hipsterläden landen, die mit der regionalen Küche nicht viel zu tun haben.

Ausnahmen gibt es natürlich trotzdem: Manche Lokale bieten Klassiker der Thaiküche wie Thaicurry oder Hühnchen Gerichte inzwischen auch in Tofuvarianten an.  

Fazit: Lohnt sich eine Reise nach Thailand

Thailand liebt man oder man hasst es. So in etwa kann man die Meinung der meisten Reisenden zusammenfassen, mit denen wir gesprochen haben. 

Sicherlich ist Thailand eines der einfacheren Reiseländer, das Reiseneulingen eine Tür nach Asien öffnet. Das hat für uns wiederum ein bisschen den faden Beigeschmack, dass sich hier wirklich alles an Touristen tummelt, was man vielleicht nicht unbedingt treffen möchte. 

Gleichzeitig hat Thailand eine gut funktionierende Tourismusmaschinerie. Alles ist dafür ausgelegt Touristen effizient und Instagram-tauglich abzufertigen. Allerdings entsteht dadurch auch eine gewisse Grenze zur thailändischen Kultur. In den Touristenbars triffst du Touristen, in den Hotels triffst du Touristen. Momente, die wir in den meisten Ländern hatten, dass wir mit Guides, Hotelpersonal oder Restaurantmitarbeiter in ein Gespräch gekommen sind, gab es hingegen so gut wie nicht.

Entsprechend war unser Eindruck, man kommt als Tourist, hat eine tolle Zeit, aber man geht meist auch als Tourist.

Lohnt sich eine Reise nach Thailand dann überhaupt?

Das auf jeden Fall. Das Wetter ist toll, die Natur ist großartig, Bangkok entwickelt sich beeindruckend. Wer einen Urlaub möchte, der irgendwie exotisch ist, aber eben doch einfach nur Urlaub – ohne sich zwangsweise planerisch oder kulturell mit dem Land auseinanderzusetzen zu müssen, wer schöne Strände möchte und Partys mit Menschen aus der ganzen Welt (…nach Corona dann wieder) der wird in Thailand absolut fündig. 

Wer allerdings wirklich das Land kennenlernen möchte, der muss sich anstrengen ausgetretene Pfade zu verlassen. Nur wer die typischen Hochburgen verlässt, hat auch die Chance, eine vielfältige Kultur von ihrer authentischen Seite zu erleben.

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