Nepal Länderinfo – Der kompakte Nepal Guide

Länderinfo FAQ

Was ist Nepal und wo liegt Nepal?

Nepal ist ein asiatischer Binnenstaat, der sich in der Himalaya Region zwischen Indien und China (Tibet) quetscht und den beiden nicht immer freundlich gegenüberstehenden Nationen als eine Art Puffer dient. Bhutan und Bangladesch sind keine direkten Nachbarstaaten, auch wenn ihre Grenzen nur wenige Kilometer entfernt liegen, denn der indische Bundesstaat Sikkim liegt hier noch dazwischen.

Das Land ist mit knapp 150.000 km2 nicht einmal halb so groß wie Deutschland. Dafür ist Nepal deutlich höher. Mehr als 70% von Nepals Landesfläche liegen auf über 3000 Meter, dazu gehört auch der höchste Berg der Welt, der Mount Everest mit 8846 Metern.

Nepal hat etwa 28,6 Mio. Einwohner.

Welche Sprache spricht man in Nepal bzw. was ist die Landessprache von Nepal?

Die Amtssprache von Nepal ist Nepali.

Die Sprache stammt wie viele indische Sprachen vom Sanskrit ab. Indisch wird daher zum Teil ebenfalls verstanden. Neben Nepali gibt es in Nepal 124 weitere Sprachen und Dialekte, die Regional gesprochen werden. In der Region rund um den Mount Everest ist die Sprache der dortigen Volksgruppe der Sherpa sehr verbreitet.

Vor allem jüngere Nepalesen sprechen zum Teil sehr gut Englisch. Bei niedrigerer Bildung, in ländlicheren Regionen und bei der älteren Bevölkerung ist Englisch hingegen noch kaum verbreitet.

Wie viel Zeitverschiebung hat Nepal und wie spät ist es jetzt in Nepal?

Nepal hat keine Zeitumstellung zwischen Sommer und Winterzeit. 

Nepal liegt in der Zeitzone UTC+5:45. Deutschland liegt im Winter in der Zeitzone UTC +1 im Sommer in der Zeitzone UTC +2.

Die Zeitverschiebung von Deutschland nach Nepal beträgt daher nach  deutscher Sommerzeit + 3:45 Stunden und nach deutscher Winterzeit + 4:45 Stunden. 

Wenn es nach deutscher Winterzeit also 12:00 ist, ist es in Nepal gerade 16:45 nachmittags. 

Wenn es nach deutscher Sommerzeit 12:00 ist, ist es in Nepal 15:45 nachmittags. 

Was ist die Hauptstadt von Nepal?

Die Hauptstadt von Nepal ist Kathmandu.

Kathmandu ist mit rund 1 Mio. Einwohnern die größte und am dichtesten besiedelte Stadt des Landes.

Welche Währung hat Nepal?

Die Währung von Nepal heißt Nepalesische Rupie (NPR)

Kartenzahlung ist in größeren Geschäften möglich, aber noch nicht so verbreitet wie in vielen anderen asiatischen Staaten. Abhebungen am Geldautomaten mit ausländischen Kreditkarten kosten normalerweise eine Gebühr von 500 NPR (etwa 3,5€) unabhängig vom Abhebungsbetrag. In Kathmandu ist fast an jeder Ecke ein Geldautomat, in ländlichen Regionen sollte man sich darauf nicht verlassen und ausreichend Bargeld mitführen. Am Everest Basecamptreck ist der letzte Geldautomat in Namche Bazar.

Wie nennt man die Einwohner Nepals?

Die Einwohner Nepal heißen Nepalesen (der Nepalese, die Nepalesin)

Die Flagge von Nepal ist eine der wenigen weltweit, die nicht quadratisch ist.

Wie sicher ist Nepal?

Die Einschätzung der Sicherheitslage von Nepal unterscheidet sich ein wenig, je nachdem, wen man fragt. Wir durften Nepal als sehr angenehmes Land kennenlernen. Es war eines der Länder, bei denen wir auch keine Bedenken hatten, nachts durch die Straßen zu stromern, auch abseits der Touristengegenden in Kathmandu – Gilt allerdings nicht für die Vororte, da waren wir nie nach Einbruch der Dunkelheit, können wir daher nicht einschätzen.

Wir persönlich haben uns in Nepal zu keinem Zeitpunkt bedroht oder auch nur unwohl gefühlt. Aufdringliche Händler und Bettler gibt es, sicher auch den ein oder anderen Taschendieb. Allerdings haben wir die Nepalesen im Allgemeinen als sehr offene und Hilfsbereite Menschen kennengelernt, die einen gerne auch einmal ansprechen, einfach um ihr Englisch ein wenig zu üben. Hintergedanken, die wir aus anderen Ländern der Region kannten, dass jeder, der einen anspricht automatisch auch etwas will, mussten wir hier schnell ablegen – Kam natürlich auch vor – vor allem Bettler die sich als Guides aufdrängen, war aber eher die Ausnahme.

Die App Geosure bewertet Nepal mit Werten von 49 (0 = sicher, 100 = tot, Deutschland = 34). Damit ist es sogar einige Punkte sicherer als das beliebte Reiseland Thailand (51-59).

Negativ fällt die Gesundheitsversorgung ins Gewicht und wer einmal ein nepalesisches Krankenhaus von inne gesehen hat, weiß auch warum. Die Gebäude sind oft baufällig, die Zustände chaotisch und notwendige Ausstattung fehlt. Vor einigen Jahren gab es sogar einen Skandal, dass Urlauber bewusst vergiftet wurden, um sie lange krank zu halten und möglichst hohe Prämien von deren Versicherungen einzustreichen. Die Verantwortlichen dafür wurden jedoch zur Rechenschaft gezogen. Daher gehören diese Praktiken hoffentlich der Vergangenheit an.

Betrachten wir nachfolgend die Einschätzungen des auswärtigen Amtes.

→ Reisehinweise des auswärtigen Amtes

Nachfolgend haben wir die Highlights der Reise und Sicherheitshinweise für Euch zusammengefasst (Stand 11/2021)

  • Diebstahl: An Touristischen Orten, kann es wie überall auf der Welt dazu kommen. Daher, Wertsachen sicher verstauen und Gepäck im Blick behalten. Tipps gegen Taschendiebe haben wir Euch hier zusammengefasst.
  • Demonstrationen: 2008 wurde in Nepal die Monarchie abgeschafft. Die noch junge Demokratie stößt vor allem wegen einer hohen Korruptionsrate immer wieder auf Unmut in der Bevölkerung. Die demonstriert dann oder baut Straßenblockaden auf. Haltet euch davon am besten fern.
  • Grenzregionen: Hier gibt es immer wieder mal Konflikte. Die meisten Touristen wird es in diese Gebiete aber nicht verschlagen.
  • Erdbeben: In Nepal bebt es nicht oft, wenn dann aber richtig. 2015 zerstörte eine Erdbeben der Stärke 7,8 in Kathmandu zahlrieche Gebäude und auch Sehenswürdigkeiten, tötete zahlreiche Menschen und ließ sogar den Mount Everest seit langer Zeit zum ersten Mal wieder wachsen.
  • Straßenverkehr: Der Straßenverkehr in Kathmandu ist chaotisch. Schlimmer noch ist jedoch der Pass, der die einzige Verkehrsader von Kathmandu ins Landesinnere darstellt. Auf der Strecke sind schwere Verkehrsunfälle regelmäßig an der Tagesordnung.

Kühe, Büffel, Yaks und anderes Getier: Davor warnt weder das auswärtige Amt noch die Apps. In Chitwan würden wir von einem Nashorn angegriffen, im Himalaya von einem brunftigen Yak (Unverschuldet!). Die Empfehlung Abstand zur einheimischen Tierwelt zu halten, gilt in Nepal entsprechend genauso wie überall sonst. Die Hunde in Nepal waren allerdings durchgehend menschenfreundlich. Sollte man dennoch gebissen werden, empfiehlt es sich umgehend ein Krankenhaus aufzusuchen, da es in der Region vereinzelt Tollwutfälle gibt.

Wir persönlich fanden den Straßenverkehr sehr anstrengend. Leider kamen wir sogar selbst auf unserer Fahrt nach Chitwan zu einem tödlichen Verkehrsunfall hinzu. Die Straßen sind schlecht, der Fahrstil noch schlechter. Es wird gedrängelt, Sicherheitsabstände nicht eingehalten, tote Winkel ignoriert und an den gefährlichsten Stellen überholt. Eine fatale Mischung.

Flüge und Anreise nach Nepal

Nepal hat einige internationale Flughäfen. Dazu kommen noch Regionalflughäfen, die auch eher abgelegene Regionen, beispielsweise in den Bergen, zugänglicher machen.

Der größte Flughafen des Landes ist der Flughafen von Kathmandu: Tribhuvan International Airport, TIA (KTM)

Die Flugzeit von Deutschland nach Nepal beträgt etwa 7h 30min. Die meisten Flüge haben jedoch mindestens einen Zwischenstopp.

Nepal liegt mitten im Himalaya. Dieses Gebirgsmassiv sorgt für eine starke Thermik, weshalb nur einige Routen darüber geflogen werden können. Turbulenzen sind bei der Anreise nach Kathmandu absolut normal. Der Ausblick aus dem Fenster mit den Gipfeln zwischen den Wolken ist dafür einzigartig.  

Einen besonderen Kick gibt die Anreise auf den Flughafen in Lukla (Tenzing-Hillary Airport – LUA)

. Dieser Startpunkt der meisten Treckingtouren liegt mitten im Gebirge. Die kleinen Verkehrsmaschinen werden hier oft ordentlich durchgeschüttelt. Die Zeitfenster, in denen das Wetter gut genug ist, damit geflogen werden kann, sind meist kurz. Verspätungen und Flugausfälle für mehrere Tage sind normal. Doch vor allem die nur 527 m langen Landebahn, mit ihren 12 % Steigung, ist zunächst gewöhnungsbedürftig.

Einreise Nepal

Die Einreise nach Nepal ist auch über Land möglich. Vor allem zu Indien bestehen Grenzübertritte die hoch frequentiert sind. Die Regelungen für die Einreise von Touristen über Land ändern sich jedoch aktuell (11/2021) regelmäßig. Auch die Einreise zu Luft kann sich dank Corona täglich ändern.

Hier geht’s zu unserem Einreise-Erlebnis-Bericht

Hier gehts zu den Einreiseinformationen

Klima & Wetter in Nepal

Nepal liegt auf der Nordkugel. Sommer und Winter liegen also entsprechend in den gleichen Monaten wie in Europa. Allerdings liegt Nepal deutlich südlicher. Kathmandu liegt beispielsweise auf dem gleichen Breitengrad wie . Ausschlaggebend für die Temperaturen im Land ist vor allem das Himalaya Gebirge.

Das Klima in Nepal unterscheidet sich in drei Zonen: Das Treai Tiefland, die Mittelgebirge und das alpine Klima.

Das Terai bezeichnet die Grenzregion zu Indien. Die Gegend liegt noch vor dem Himalaya und ist damit vergleichsweise niedrig. Die Temperaturen liegen im Jahrsmittel um die 25°C. Die Luftfeuche ist relativ hoch. Daher ist es hier subtropisch. Besonders von April bis Mai beschert der Monsun starke Niederschläge, die teilweise Flüsse über die Ufer treten lassen, ganze Landstriche unter Wasser setzen und zu Geröll & Schlammlawinen führen.  Neben sehr iel Regen beschert diese Monsunzeit auch Höchsttemperaturen von bis zu 40°C.  Im Winter sinkt das Thermometer nachts selten tiefer als 10°C.  Tagsüber wird es allerdings auch nicht wärmer als 17°C. Dafür ist es dann trocken.

Der Chitwan Nationalpark liegt in dieser Region.

Die Region um Kathmandu liegt im in den mittleren Höhen. Hier ist es deutlich trockener. Die Durchschnittstemperaturen schwanken im Jahresverlauf ungefähr zwischen 10°C im Januar und 24°C im Juli. Im Winter sinken die Temperaturen nachts bis an den Gefrierpunkt.

Im Hochgebirge über 4000m steigen die Temperaturen ganzjährig kaum über den Gefrierpunkt. Das alpine Klima ist trocken, Niederschlag fällt oft nur als Schnee. Das Wetter kann sich oft innerhalb weniger Minuten ändern. Oft wird es sehr windig.

Sehenswürdigkeiten in Nepal

Die meisten Touristen in Nepal besuchen die Region rund um den Mount Everest. In unseren Augen ist das sehr schade, da sie dadurch einige sehr sehenswerte Regionen schlichtweg verpassen. Den Nepal hat deutlich mehr zu bieten.

Städte

Natur und Nationalparks

Transport in Nepal

Leihwagen und Roller in Nepal

Im Verkehr von Nepal scheint es nur eine Regel zu geben: Drängeln ist Pflicht. Genau so geht es dann auch auf den Straßen zu. Obwohl wir inzwischen schon viel gewohnt sind, ist der nepalesische Linksverkehr der halsbrecherischste der uns bisher begegnet ist.

Man nehme Trucks, Autos, Roller, Rikschas, Fußgänger, Kühe und Hunde, lasse sie ohne Fahrtraining, TÜV und Verkehrsregeln auf extrem löchrige und zu schmale Straßen los, mit einem Abhang auf einer Seite und einem kaum befestigten Berghang, von dem regelmäßig Gerölllawinen abgehen, auf der anderen Seite. Dann erhält man in etwa ein Bild von der Verkehrssituation auf den beiden Pässen, die aus dem Talkessel von Kathmandu hinausführen. Der Stadtverkehr ist nur unmerklich besser. In ländlichen Regionen wie Pokhara und Chitwan geht es deutlich gemäßigter zu.

Solltet ihr mit dem Gedanken spielen einen Leihwagen zu nehmen, raten wir dazu sich den Verkehr zunächst einige Tage in Ruhe anzusehen und im Anschluss das beste Versicherungspaket zum Mietfahrzug hinzuzubuchen. Da Transport in Nepal sehr günstig ist, lohnt es sich allerdings nicht.

Alternativ gibt es auch private Fahrer, die auch längere Strecken fahren. Je nach Anbieter gibt es dann auch moderne SUV, die komfortabel und vergleichsweise sicher sind.

Taxi in Nepal

In Kathmandu ist die App Pathao die gängigste Taxi App. Hier habt ihr die Wahl ein Auto oder auch einen Roller mit Fahrer zu buchen.

Eine Hürde für Touristen ist dabei allerdings, dass die Fahrer jedes Mal anrufen, um sich zu versichern, dass ihr an der Abholstelle seid. In der Regel sprechen sie allerdings so miserabel Englisch, dass die Kommunikation im lauten Straßenverkehr kaum möglich ist.

Wir gingen schnell dazu über nur noch ins Telefon zu schreien „I’m at the pickup point now“ – nicht die höflichste Variante, aber zumindest funktionierte sie meistens.

Ein weiteres Hindernis ist es das richtige Taxi zu finden, da die Nummernschilder in der Regel keine arabischen Zahlen nutzen. Andere Taxifahrer behaupten dann auch mal frech sie wären euer Pathao und sammeln euch ein. Erst wenn ihr schon lange los gefahren seid, fragen sie dann ganz nebenbei, wo es eigentlich hingehen soll.

Auch ohne Pathao ist es möglich Taxis zu nehmen. Verhandelt den Preis jedoch unbedingt vorher, denn nicht jedes Taxi verwendet ein Taxameter. Gebt den Fahrpreis möglichst passend, einmal behauptete ein Fahrer beim Zahlen plötzlich wir hätten einen anderen Fahrpreis besprochen und wollte kein Wechselgeld geben. – Einer der wenigen Momente, bei denen wir den Eindruck hatten, dass es jemand darauf anlegt und zu betrügen. Für eine Schätzung für einen angemessenen Fahrpreis könnt ihr wieder Pathao heranziehen. Das erste Angebot das ihr im Taxi erhalten werdet, ist in der Regel mindestens das Doppelte des angemessenen Preises.

Taxis sind so gut wie ausschließlich Suzuki Maruti Alto – Kleinwagen in der Größe eines Suzuki Swift. Gurte gibt es nur auf den vorderen Plätzen. Mit mehr Gepäck wird es darin schnell eng.

Busse und öffentlicher Nahverkehr in Nepal

Es gibt Nahverkehr in Kathmandu in Form von Minnibussen, die auf bestimmten Routen verkehren. Sie sind günstig. Haltestellen und Fahrpläne zu finden ist allerdings schwierig, die Beschriftung ist lediglich auf Nepali.

Einfacher ist es im Fernverkehr. Hier gibt es verschiedene Klassen von Bussen, die für günstiges Geld beliebte Routen abfahren. Englisch-sprechende Leute laufen herum und verteilen auf Kommissionsbasis Touristen auf die Busanbieter. Sie helfen euch den richtigen Bus zu finden. Der Zustand der Busse variiert. Klimaanlage haben davon nicht alle, gelegentlich werden sie gut überfüllt und wenn sich ein Passagier zum Fenster hinaus übergibt, ist das kein Grund anzuhalten. Kurzum – sie sind günstig, aber nichts für zartbesaitete Gemüter.

Flüge innerhalb Nepals

Nepal ist eines der wenigen Länder, in denen wir Inlandsflüge empfehlen. Der Flughafen von Kathmandu ist zwar recht chaotisch, aber immer noch besser als der Pass von Kathmandu. Günstig sind die Flüge allerdings nicht unbedingt.

Der Flug von Kathmandu nach Lukla schlägt mit 150€ oneway zu Buche.

Beachtet, dass wegen des Wetters Inlandflüge oft verspätet sind. Auch Flugausfälle für mehrere Tage sind an der Tagesordnung.

Hotels in Nepal

Sowohl AirBnb als auch Hotels in Nepal sind in guter Qualität für jedes Budget verfügbar. Beachtet dabei aber, dass ganz günstige Hotels nicht annähernd europäischen Standards entsprechen.

Besonderes Augenmerk solltet ihr bei der Buchung auf zwei Dinge legen: Hat die Dusche Warmwasser und welche Art von Toilette hat die Unterkunft. In Nepal sind westliche Toiletten nicht unbedingt üblich. Stattdessen sind Hocktoiletten (Loch im Boden) weit verbreitet.

Auf dem Mount Everest Treck kann man häufig Unterkünfte gratis erhalten, wenn man dafür ausschließlich im zur Unterkunft gehörenden Restaurant isst. Diese Unterkünfte sind dann aber meist sehr basic – ohne Dusche, mit geteilter Hocktoilette auf dem Stockwerk und mit zu kalter Bettwäsche. Muss man mögen 😉

Hotelempfehlungen unsererseits:

Essen in Nepal

Der indische Einfluss ist offensichtlich, aber das Essen ist nicht so scharf und auch deutlich weniger gewürzt als in Indien. In Kathmandu und Pokhara findet man auch Inn-Restaurants und internationale Küche.

Mehr zum Essen in Nepal findet ihr hier

Die Nahrungsmittelhygiene ist nicht immer ganz optimal. Der Leitspruch “Cook It, Peel it or forget it” ist sicher nicht ganz verkehrt. Wir hatten wider Erwarten allerdings keine Probleme – obwohl wir auch gelegentlich Salat gegessen haben. Hier gilt wie immer „Menschenverstand einschalten“ 

Fazit: Lohnt sich eine Reise nach Nepal?

Aber absolut!

Nepal ist für uns ein absoluter hidden Champion, der in Europa weit unterschätzt wird und dem man nicht gerecht wird, wenn man ausschließlich den Mount Everest besucht.

Ein nicht zu unterschätzender Punkt dabei sind die Leute in Nepal, die wahnsinnig nett sind und mit denen man sehr leicht ins Gespräch kommt. Als Gast kommen und als Freund gehen, das ist in Nepal einfach.

Die Natur in Nepal ist sehr vielfältig. Mit etwas Glück sieht man im Flachland Nashörner, wilde Elefanten und sogar Tiger. In den Bergen entdeckt man womöglich Pikas, Tibetfüchse, Pallas Katzen und sogar Schneeleoparden. Yaks und Dzos gehören im Himalaya zu den üblichen Transportmitteln. Wasserbüffel werden gerne verspeist.

Die Preise in Nepal sind niedrig. Selbst in einem teuren Restaurant kommt man für eine Mahlzeit selten auf über 10€ pro Person. Dementsprechend ist Nepal auch für Reisende mit kleinem Budget geeignet.

Abstriche gibt es natürlich trotzdem, vor allem bei  Infrastruktur (Straßen, Strom und Internet), Hygiene und bisweilen für die recht umständliche Organisation, beispielsweise an Flughäfen. Aber das ist absolut zu verkraften.

Wir können Nepal als Reiseland von ganzem Herzen weiterempfehlen.

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