Indien Länderinfo – Der kompakte Indien Guide

Länderinfo FAQ

Was ist Indien und wo liegt Indien?

Indien ist ein Staat in Asien, der große Teile des indischen Subkontinents im Süden der Region umfasst. Flächenmäßig ist Indien mit über 3,3 Mio. km² das siebtgrößte Land der Welt und knapp 10x so groß wie Deutschland. Durch das anhaltende Bevölkerungswachstum wird es laut Prognosen bereits in den kommenden zehn Jahren China als bevölkerungsreichstes Land der Erde ablösen.

Indien wird im Westen von Pakistan, im Norden von Tibet, Nepal und Bhutan, und im Osten von Myanmar begrenzt. Bangladesch ist weitestgehend in das indische Staatsgebiet eingebettet. Im Süden bildet der indische Ozean die natürliche Landesgrenze von Indien. Seegrenzen bestehen dort zu Sri Lanka und den Malediven.

Welche Sprache spricht man in Indien bzw. was ist die Landessprache von Indien?

Die Amtssprachen von Indien sind Hindi und Englisch.

Die große Bedeutung der englischen Sprache, stammt noch aus der Zeit der Britischen Besatzung, die von 1756 bis 1947 andauerte.

Neben den beiden Amtssprachen Hindi und Englisch gibt es weitere 21 Sprachen die offiziell anerkannt sind und regional ebenfalls als Amtssprachen fungieren. Insgesamt sind es jedoch mehr als 100 Sprachen, die im ganzen Land gesprochen werden, mit teils auch sehr unterschiedlichen Schriftzeichen.

Trotz des hohen Stellenwerts von Englisch, das auch in vielen Schulen Unterrichtssprache ist, ist es im Alltag in Indien oft schwer nur mit Englisch durchzukommen. Es sind eher Angehöriger der höheren sozialen Schichten, die die Sprache fließend sprechen.

Wie viel Zeitverschiebung hat Indien und wie spät ist es jetzt in Indien?

Indien hat keine Zeitumstellung zwischen Sommer und Winterzeit. 

Indien liegt in der Zeitzone UTC+5:30. Deutschland liegt im Winter in der Zeitzone UTC +1 im Sommer in der Zeitzone UTC +2.

Die Zeitverschiebung von Deutschland nach  Indien beträgt daher nach  deutscher Sommerzeit + 3:30 Stunden und nach deutscher Winterzeit + 4:30 Stunden. 

Wenn es nach deutscher Winterzeit also 12:00 ist, ist es in Indien gerade 16:30 nachmittags. 

Wenn es nach deutscher Sommerzeit 12:00 ist, ist es in Indien 15:30 nachmittags. 

Was ist die Hauptstadt von Indien?

Die Hauptstadt von Indien ist Neu-Delhi.

Mit rund 38 Mio. gilt die Metropolregion, die auch der Sitz des indischen Parlaments ist, als drittgrößte Metropolregion der Welt.

Welche Währung hat Indien?

Die Währung von Indien heißt Indische Rupie (INR)

Obwohl das Land eine zunehmend starke digitale Infrastruktur etabliert, ist Kartenzahlung noch kaum akzeptiert. Auch in besseren Lokalen werden Kreditkarten nicht immer angenommen. In internationalen Hotels werden sie jedoch üblicherweise akzeptiert. Andere Zahlungsmethoden wie Apple Pay sind auf dem Vormarsch.

Geld kann mit internationalen Kreditkarten an den meisten Automaten abgehoben werden. Dabei können Gebühren anfallen. Achtet darauf, ob die Summe in indischen Rupien oder britischen Pfund verrechnet wird, weil gegebenenfalls doppelt Umrechnungsgebühren anfallen können.

Wie nennt man die Einwohner Indiens?

Die Einwohner Indien heißen Inder (der Inder, die Inderin)

Die Flagge von Indien

Sicherheit in Indien

Wie sicher ist Indien?

In vielen Foren liest man, dass Inder sehr unfreundlich seien. Das können wir so nicht bestätigen. Allerdings ist die indische Mentalität eine etwas rauere. Man kümmert sich „um seinen eigenen Scheiß“. Während gerade im Gastgewerbe Angestellte bisweilen einen fast anbiedernden oder unterwürfig Eindruck erweckten, wirkten viele Inder auf uns sonst eher kurz angebunden und schnell genervt, wenn man als Tourist mal wieder nicht kapiert, was von einem erwartet wird. Das kann am Anfang befremdlich sein, gerade für uns Bayern war es allerdings ein schnell nachvollziehbares Konzept.

Was jedoch schnell auffällt ist eine vorherrschende Machokultur. Als Frau wird man bisweilen sehr offen begafft oder auch komplett ignoriert, sofern man einen männlichen Begleiter hat. Wir wurden bisweilen auch gefragt, ob wir Selfies mit Leuten machen. Als Frau muss man dann damit rechnen, auch herumgezogen und festgehalten zu werden und sollte lautstark Grenzen setzen, wenn es einem zu viel wird. Generell war Indien eines der Länder, bei denen ich in vielen Gebieten als Frau nicht allein unterwegs sein hätte wollen, nicht weil ich mich akut bedroht, aber zumindest unwohl gefühlt hätte.

Für Besucher ist oft auch die absolute Unmittelbarkeit zwischen Armut und Reichtum erschreckend. Obdachlose und Straßenkinder sind auch in wohlhabenden Vierteln anzutreffen. Bisweilen betteln sie sehr aufdringlich. In seltenen Fällen reagieren sie sogar ein wenig aggressiv, wenn man nicht darauf eingeht.

Die App Geosure bewertet Indien mit Werten von 45-50 (100 = sicher, 0 = tot, Deutschland = 76-82). Damit ist es nur wenige Punkte unterhalb des beliebten Reiseland Thailand (49-54).

Negativ ins Gewicht fallen vor allem Diebstahl und LGBTQ+ Sicherheit. Allerdings muss man auch hier differenzieren. Transvestiten gelten in vielen Gebieten beispielsweise als heilige Personen, deren Segen Glück bringt. Daher laufen sie oft auch an Ampeln zwischen den Autos herum und segnen für ein paar Rupien.

Betrachten wir nachfolgend die Einschätzungen des auswärtigen Amtes.

→ Reisehinweise des auswärtigen Amtes

Nachfolgend haben wir die Highlights der Reise und Sicherheitshinweise für Euch zusammengefasst (Stand 12/2021)

  • Terrorismus: In den letzten Jahrzehnten gab es einige Terroranschläge. Als einer der größten sei dabei die Anschlagserie in Mumbai genannt, bei der zahlreiche Punkte der Stadt koordiniert angegriffen wurden. Kein Wunder also, dass Sicherheitskontrollen inzwischen fest in den Alltag integriert sind und man keine Sehenswürdigkeit ohne Metalldetektor und Taschenröntgen betreten kann. Das Auswärtige Amt berichte auch von gezielten Entführungen von Touristen, ohne jedoch Details zu nennen. Aktuell seien vor allem Kaschmir und Jammun Brennpunkte.
  • Trickbetrüger: Taxifahrer, die nicht zum besprochenen Ziel fahren, Verkäufer, die einem überteuerte Wahre aufdrängen wollen, Taschendiebstahl. Das alles kann vorkommen.
  • Sexuelle Übergriffe auf Frauen: Hier werden bisweilen auch K.O.-Tropfen und andere Drogen eingesetzt.
  • Naturkatastrophen: Tropenstürme, Erdbeben (vor allem im Norden), Überschwemmungen.

Tatsächlich hatten wir den Eindruck, dass Indiens Ruf schlechter ist als gerechtfertigt. Es ist kein einfaches Reiseland. Die Infrastruktur lässt zu wünschen übrig – vor allem Stromausfälle sind häufig. Aber nachdem wir dort waren und auch wenn wir zusätzlich noch offizielle Seiten berücksichtigen, können wir nur schwer nachvollziehen, warum es in Deutschland oft dermaßen negativ portraitiert wird. Gleichzeitig durften wir auch erleben, wie stark sich das Land je nach Region und Stadt unterscheidet. Besonders schwierig empfanden wir beispielsweise Mumbai, während Neu-Delhi und Bangalore deutlich einfachere Reiseziele waren.

Flüge und Anreise nach Indien

Die Strecken in Indien sind lang, daher sind Flüge übliche Innlands Verkehrsmittel. Jede größere Stadt verfügt dementsprechend auch über einen Flughafen.

Die größten Flughäfen des Landes sind Delhi (Indira Gandhi International Airport – IGI), Mumbai (Chhatrapati Shivaji International Airport – BOM), Kalkutta (Netaji Subhash Chandra Bose International Airport – CCI) und Chennai (Chennai International Airport – MAA).

Die Flugzeit von Deutschland nach Indien beträgt etwa 7h 30min bis 8h, je nachdem in welche Region man fliegt. Die meisten Flüge haben jedoch mindestens einen Zwischenstopp.

Die meisten indischen Flughäfen, die wir bereist haben, vielen uns sehr negativ auf durch extrem lange Wartezeiten bei Check-In und Security, sehr schlechte Organisation und Beschilderung und überfordertes Personal.

Beim Security Check müssen ALLE Elektrogeräte, Kabel und metallischen Gegenstände aus dem Rucksack geholt werden. Jacken und dicke Pullover müssen abgelegt werden. Männer und Frauen gehen anschließend durch getrennte Metalldedektoren. Häufig entstehen Wartezeiten bereits dadurch, dass nicht genug Körbe vorhanden sind, um sämtliche Gegenstände auszubreiten, weil sie durch das umständliche Ein- und Ausräumen länger belegt sind.

Unsere Empfehlung:

  • Wir empfehlen auch bei Inlandflügen mehr als drei Stunden vor Flugbeginn vor Ort zu sein.
  • Alle relevanten Gegenstände schon beim Packen im Handgepäck in eine Einkaufstüte packen, um sie im Security Check nicht umständlich herauskramen zu müssen.
  • Wenn ihr zu mehreren unterwegs seid, schickt eine Person voraus, die bereits durch die Personenkontrolle geht, während weitere Personen auf das Gepäck aufpassen. Ansonsten kann es passieren, dass eure gesamten Wertgegenstände längere Zeit für jeden zugänglich und offensichtlich vor und hinter dem Sicherheitsbereich herumstehen.  

Klima & Wetter in Indien

Indien liegt auf der Nordkugel. Sommer und Winter liegen also entsprechend in den gleichen Monaten wie in Europa. 

Durch die schiere Größe des Landes unterscheidet sich das Klima und das Wetter nach Regionen deutlich

Der Süden des Landes ist tropisch. Kurzum unterschieden sich die Temperaturen zwischen Sommer und Winter nur wenig. Es ist ganzjährig heiß und es regnet viel. Im Winter liegt die Durchschnittstemperatur bei etwa 25°C im Sommer bei 35°C.

Zentral und Nordindien liegt in der subtropischen Zone. In Nordindien gibt es im Jahresverlauf die größten Temperaturschwankungen. Hier fallen die Temperaturen im Winter auf nur 10°C, im April und Mai, den heißesten Monaten, können sie allerdings auf bis über 50°C steigen

Die Himalaya Region im Norden weist sogar alpines Klima auf.

Monsunzeit in Indien ist in den Sommermonaten. Der Südwest- oder Sommermonsun beginnt im Juni und sorgt dann für schwüles Wetter mit heftigen Niederschlägen. Vor allem der Westen des Landes und die Himalaya Region sind von extremen Regenfällen betroffen. Zwischen Oktober und Mai ist es in den meisten Regionen trocken mit wenig Niederschlägen. Eine Ausnahme bildet der Südosten, der dann vom Nordmonsun getroffen wird.

Als beste Reisezeit für Indien gelten die trockenen, nicht zu heißen Monate von November bis Februar – mit Ausnahme der Himalaya Region, die dann sehr kalt ist. Sie besucht man lieber zwischen Mai und September.

Sehenswürdigkeiten in Indien

Indien hat viel zu bieten. Eine reiche Kultur die es an Alter und Vielseitigkeit mit der Europas aufnehmen kann, eine abwechslungsreiche Kulinarik und wunderschöne Natur.

Städte

  • Agra: Hier steht das 1. Rote Fort und das berühmte Taj Mahal.
  • Amritsar: Gilt als kulinarisches Zentrum Punjabs. Hier steht der goldene Tempel, das zentrale Heiligtum der Sik. Wagha Border
  • Bangalore (Großstadt)
  • Chennai (Madras) (Großstadt)
  • Delhi: Vielseitige Hauptstadt mit zahlreichen Sehenswürdigkeiten, Märkten aber auch modernen Elementen.
  • Hyderabad (wichtiges Technologiezentrum, große Moschee, Festungsanlagen)
  • Jaipur (Hauptstadt von Rajasthan, Stadtpalast, Rote Gebäude, Fort Amber)
  • Jaisalmer (Wüstenstadt, Fort, See, Einzigartige Architektur)
  • Jodhpur (Schlösser und Festungen in Wüstenlandschaft)
  • Khajuraho (Hindu- und Jain-Tempel mit erotischen Abbildungen – Kamasutra Tempel)
  • Kolkata (Kalkutta): 1773 bis 1911 Hauptstadt Britisch-Indiens; Kolonialarchitektur
  • Lucknow (Lakhnau): Hauptstadt von Uttar Pradesh; Muslimische Architektur
  • Mumbai (Bombay): Großstadt -Sehenswürdigkeiten aus der späten Kolonialzeit. Große Slums.
  • Munnar: Im Gebirge von Kerala; Tee Plantagen
  • Puducherry: Gebäude aus der französischen Kolonialzeit
  • Pune (Großstadt)
  • Pushkar: Wahlfahrtsort, heiliger See, Hindu- & Brahmanentempel.
  • Thiruvananthapuram (Trivandrum) (Großstadt; Strände & Tempel)
  • Udaipur: riesigePaläste, künstliche Seen
  • Varanasi (Benares): Heilige Stadt am Ganges mit über 2000 hinduistischen Tempeln

Natur und Nationalparks

  • Goa: Strand und Hippies
  • Ranthambhore-Nationalpark: Tiger Reservat – Beste Chancen freilebende Tiger zu sehen
  • Corbett-Nationalpark: Nur von November bis Juni geöffnet. Tiger Reservat
  • Kaziranga-Nationalpark: 70% aller verbliebenen Panzernashörner leben hier
  • Kanha-Nationalpark: Ebenfalls Tigerreservat
  • Gir-Nationalpark: Einziges Vorkommen des asiatischen Löwen, Vierhornantilopen, indischer Leopard
  • Valley-of-Flowers-Nationalpark: Blühendes Tal; Schwarzbären, Schneeleoparden. Offen von Juni bis Oktober

Transport in Indien

Leihwagen und Roller in Indien

Entgegen allen Berichten, die wir vorab gesehen haben, geht es im Verkehr in Indien halbwegs gesittet zu. Die Straßen in Ballungsräumen sind gut ausgebaut. Lediglich die Beschilderung lässt zu wünschen übrig.

Daher ist es in Goa und anderen eher ländlichen Gebieten durchaus üblich Roller zu mieten.

In Indien gibt es Linksverkehr.

In Großstädten sind nachts viele Straßen gesperrt, um Verkehr aus den Wohnvierteln herauszuhalten und dadurch auch für mehr Sicherheit zu sorgen. Falls ihr Touren bucht, die nachts beginnen, macht euch vorher schlau, ob dann andere Verkehrsführung gilt. Wir hätten beinahe nicht aus unserem Wohnviertel in Delhi gefunden und haben deshalb den Sonnenaufgang am Taj Mahal um einige Minuten verpasst.

Taxi in Indien

Taxis kann man in Indien am einfachsten mit Uber buchen. Leider sind viele Fahrer sehr unzuverlässig. Dass 5 Fahrten angenommen und wieder abgesagt werden, bevor ein Fahrzeug auftaucht ist keine Seltenheit.

Es gibt auch Taxis, die nach Taxameter fahren. Hier sollte man ein Auge darauf haben, dass das Taxameter auf 0 steht und tatsächlich angeschaltet wird.

Gleiches gilt für die Tucktuck / Rikschas. Sie verfügen immer über Taxameter, weigern sich jedoch üblicherweise Touristen nach Taxameter zu befördern und verlangen stattdessen deutlich höhere Festpreise.

Metro & Busse

Viele indische Großstädte haben eine Metro oder bauen derzeit den öffentlichen Nahverkehr aus. Dieser ist sauber und gut organisiert. Die Ticketsysteme sind häufig selbsterklärend. Daher ist er, sofern verfügbar, immer das erste Mittel der Wahl.

Etwas Vorsicht sollten Männer in der Metro walten lassen. Die ersten Wagen sind für Frauen reserviert. Das ist jedoch nur wenig ausgeschildert. Männer, die diese Abteile betreten müssen mit Geldstrafen rechnen.

Hotels in Indien

Indien hat die volle Bandbreite an Hotels. Dabei ist es jedoch nicht unbedingt das günstigste Reiseland. Wer einen gewissen Standard an Luxus haben möchte, muss auch etwas tiefer in die Tasche greifen.

Auch AirBnb gibt es in Indien und hat unserer Erfahrung nach gut funktioniert. Ein besonderes Augenmerk solltet ihr dabei auf die Lage der Unterkunft legen.

Essen in Indien

Indisches Essen kennt wohl inzwischen jeder. Auch dabei gibt es große Unterschiede zwischen den Regionen. Als bestes Essen gilt die Küche aus Punjab.

Doch auch wenn die Gewürze in indischen Restaurants rund um die Welt ähnlich sind, kommt der Schärfegrad nicht an das Original heran. Inder essen extrem scharf. Dabei sind nicht nur die offensichtlich scharfen Gerichte wie Currys und Dal scharf, sondern auch harmlos wirkende Gerichte wie Balsamikodressing.

Auch Frittiertes steht in Indien hoch im Kurs.

Die Kombination kann den europäischen Magen schnell überfordern.

Daneben ist die Lebensmittelhygiene nicht immer die Beste. Bei der Wahl von Lokalen und Straßenständen gilt die übliche Vorsicht. Wer jedoch zu wählerisch ist, verpasst auch vieles. Wir empfehlen unbedingt Foodtouren zu machen und dann vor allem Streetkitchen zu testen. Durcherhitze Speisen können dort im Regelfall problemlos genossen werden und überraschen oftmals mit völlig unerwarteten Geschmäckern.

Wichtig für Vegetarier: Vegetarisches Essen ist in Indien fast immer als solches ausgezeichnet und das Konzept „vegetarisch“ weithin bekannt. Wegen religiöser Überschneidungen wird es gelegentlich auch ohne Knoblauch und Zwiebeln zubereitet.

Kleiner Tipp: In Indien kommt es immer wieder zu Cholera Ausbrüchen. Die Cholera Schluckimpfung kann auch in den ersten 6-12 Monaten nach der letzten Dosis typischen Magenverstimmungen/Reisediarrhö mit anderen Erregern (v.a. E.coli) vorbeugen und ist daher empfehlenswert. (Pharmazeutische Zeitung 02/2011)

Fazit: Lohnt sich eine Reise nach Indien

Indien kann für Reiseneulinge eine Herausforderung sein. Dennoch ist es eine Reise wert. Vor allem zwei Dinge möchten wir dabei hervorheben.

Die Geschichte Indiens ist lang, spannend und in Europa so gut wie nicht bekannt. Sich damit auseinanderzusetzen an den Originalschauplätzen, öffnet die Augen für Weltgeschichte. Bauwerke, wie das Taj Mahal sind einmalig und von einer Kunstfertigkeit, die weltweit ihres Gleichen sucht.

Wer deutsche Dokumentationen über Indien sieht, der wird hauptsächlich Slums zu sehen bekommen. Mit der Lebenswirklichkeit, die man als Tourist antrifft, hat das nur bedingt zu tun. Dabei ist es nicht so, als gäbe es das nicht und man wird es auch zwangsläufig zu sehen bekommen. Doch Indien ist mehr und kann mehr. Deutlich merkt man, dass es sich um ein Schwellenland handelt, das derzeit eine rasante Entwicklung durchmacht.

Daneben kann Indien auch klassischen Strand- und Natururlaub, wenn man nur in die richtigen Ecken reist.

Wir möchten Euch ermutigen Indien zu besuchen. Vielleicht werdet ihr das Land nicht immer genießen, doch es wird Euer Weltbild geraderücken. Wie könnte man außerdem behaupten, die Welt gesehen zu haben, wenn man ausgerechnet das Land, in dem über 15% der Weltbevölkerung leben, auslassen würde?

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