Rathaus Peoplescouncil in Ho Chi Minh Stadt

Ho Chi Minh Stadt – Die Metropole im Süden Vietnams

Unser Besuch

Wir besuchten Ho Chi Minh im Januar 2020 für eine Woche. Neben einem sehr schönen Ausflug zum Mekong Delta, waren wir die meiste Zeit während unseres Aufenthalts kreuz und quer in der Stadt unterwegs, haben uns viele der Sehenswürdigkeiten angesehen und einen ersten Einblick in das Leben in der Millionenmetropole gewonnen.

Im ersten Teil dieses Beitrags findet ihr eine Zusammenfassung der Geschichte der Stadt, auf der aufbauend wir uns mit Euch einige Attraktionen von Ho Chi Minh Stadt ansehen möchten. Anschließend klären wir noch ein paar Fragen des Alltags, nämlich wo man gut wohnen, essen und einkaufen kann.  

Geschichte von Ho Chi Minh – von Prei Nokor über Saigon bis heute.

Um Ho Chi Minh Stadt heute zu verstehen, ist es wichtig, sich mit der Geschichte des Landes auseinanderzusetzen. In kaum einem anderen Land in Südostasien sind die Spuren der Kolonialisierung, des Imperialismus, und die Narben der Stellvertreterkriege von Kommunismus gegen Kapitalismus so frisch wie hier. Gleichzeitig vollzieht Vietnam derzeit eine atemberaubend schnelle Entwicklung von einem jeher eher landwirtschaftlich geprägten Entwicklungsland hin zu einer modernen Industrienation.

Die Anfänge von Ho Chi Minh Stadt

Die ersten Siedlungen in der heutigen Region von Ho Chi Minh Stadt gehen auf die Khmer zurück, eine Volksgruppe die im heutigen Kambodscha noch vertreten ist. Die Königreiche und Gebietszugehörigkeit wechselten in den Jahrhunderten mehrmals. Die tatsächliche machtpolitische Zugehörigkeit spielte für die Fischer in der damals noch sehr unzugänglichen Region jedoch kaum eine Rolle im Alltag. Auch der erste Name der Siedlung Prei Nokor bedeutete nichts anderes als Dorf im Wald. Erst als die Region Anfang des 15. Jahrhunderts in das Reich Angkor eingegliedert wurde, das auch die berühmten Anlagen von Angkor Wat hervorbrachte, erlebte die Stadt erstmals eine Blütezeit als Umschlagshafen für kambodschanische und später auch internationale Handelsschiffe.

Die Zeit des Kaiserreichs

Ab dem 17 Jahrhundert eroberten die Vietnamesen nach und nach die Region. Hier wurde sie zunächst Teil des Nguyen Fürstengebiets. Zu dieser Zeit erhielt die Stadt auch den Namen Saigon.  

Ende des 18 Jahrhunderts kam es in Vietnam zur Tây Sơn-Rebellion. Aus dem anfänglichen Bauernaufstand entwickelte sich nach und nach ein landesumfassender Bürgerkrieg, bei dem von Fürsten, machtlosen Kaiserdynastien, Bergvölkern, chinesischen Kaufleuten und Bauern so ziemlich jeder versuchte seine Position zu verbessern. Das Ergebnis war zum einen die mehrjährige Tây-Sơn-Kaiser-Dynastie. Zum anderen musste sich der Prinz der Nguyen Fürstentümer Nguyễn Phúc Ánh sich für mehrere Jahre in Saygon verschanzen. Später besiegte er die Tây-Sơn und wurde der Begründer der Nguyễn–Kaiserdynastie. Saigon wurde sein Verwaltungszentrum im Süden während die nördlicher gelegene Stadt Hue die Hauptstadt blieb..

Die Kolonialisierung von Saigon

Der Sieg über die Tây-Sơn sollte Nguyễn Phúc Ánh jedoch nur mit der militärischen Hilfe der Franzosen erringen. Dies brachte jedoch gleichzeitig das nächste historische Kapitel mit sich: die französische Kolonialzeit. Am 17. Februar 1859 besetzten die Franzosen unter dem Vorwand Saigon, dass Kaiser Tu Duc, der inzwischen 4. Kaiser der Nguyen Dynastie, Missionare verfolgen ließ. Im Jahr 1862 wurde die Stadt schließlich zur Hauptstadt der französischen Kolonie Cochinchina erklärt, die Südvietnam und Teile Kambodschas umfasste.

Saigon wurde in dieser Zeit ganz nach dem Vorbild französischer Städte umgestaltet. Sümpfe wurden trockengelegt, eine Eisenbahnstrecke etabliert und Cafés, Boutiquen und zahlreiche repräsentative Häuser wurden aus dem Boden gestampft. Geld dafür kam aus dem zuträglichen Überseehafen der Stadt, mit dem Güter aus der Region in alle Welt verschifft wurden. Während die Kolonialisten sprichwörtlich wie Gott in Frankreich lebten, wurde die vietnamesische Bevölkerung unterdrückt. Besonders in den 1920ern und 1930ern kam es deshalb immer wieder zu Streiks der Arbeiter.

Der zweite Weltkrieg und 1. Indochinakrieg

Im Jahr 1941 nahmen dann die Japaner im zweiten Weltkrieg Saigon ein. Nach dem Waffenstillstand 1945 übernahmen nationalistische kommunistische Kräfte Việt-Minh in Vietnam die Herrschaft. Dieser Prozess, der als Augustrevolution in die Geschichte eingehen sollte, endete damit, dass der Revolutonär Hồ Chí Minh in Hanoi die Demokratischen Republik Vietnam ausrief, zu deren ersten Präsidenten er auch wurde.

Britische Truppen wurden nach Saigon geschickt, um die dort verbliebenen japanischen Soldaten zu entwaffnen. Allerdings verhalfen sie dort den Franzosen zurück an die Macht, die sogleich die Kolonialisierung reinstallierten. Daraus resultierte der erste Indochinakrieg des kommunistischen Nordens Vietnams gegen den kolonialisierten Süden des Landes. Die Franzosen mussten 1954 kapitulieren. Trotz der Kapitulation hatte es Frankreich vorab noch geschafft eine ihnen wohlgesinnte Regierung in Südvietnam zu installieren. Vietnam blieb in Nord- und Südvietnam gespalten. Saigon wurde die Hauptstadt von Südvietnam.

Der 2. Indochinakrieg bzw Vietnamkrieg

Anstatt im Ende des Krieges resultierte diese Teilung direkt in einen Bürgerkrieg in Südvietnam, bei dem die Nationale Front für die Befreiung Südvietnams, auch Vietcong genannt, mit Unterstützung durch Nordvietnam gegen die südvietnamesische Regierung kämpfte.

Da alle USA und einige andere Westmächte fürchteten, dass ganz Südostasien unter kommunistische Herrschaft fallen könnten, sollte der Norden Vietnams obsiegen, involvierten sie sich zunehmend als Unterstützer Südvietnams. Die Lage eskalierte zusehends, als die USA nach einem Scharmützel auf See auch Nordvietnam direkt bombardieren ließen und dich daraufhin auch Russland und China involvierten und Nordvietnam unterstützten. Die Lage eskalierte immer mehr. Die Kämpfe weiteten sich sogar auf die Nachbarstaaten Laos und Kambodscha aus.

Nachdem die USA eine Niederlage nach der anderen im unzugänglichen Gelände einstecken musste, handelte sie ab 1973 einen Waffenstillstand aus. Die US-Truppen wurden vollständig abgezogen, dafür entließ Nordvietnam die US-Kriegsgefangenen. Die Letzten Ausländer wurden aus Saigon in einer großangelegten Evakuierungsaktion namens Operation Frequent Wind innerhalb weniger Tage mit Hubschraubern ausgeflogen. Mit dem Einmarsch der nordvietnamesischen Truppen am 1. Mai 1975 in Saigon endete der Vietnamkrieg.

Der Wiedervereinigungspalast in Ho Chi Minh Stadt – Hier endete der Vietnam Krieg

Die Wiedervereinigung Vietnams

 Am 2. Juli 1976 wurde Vietnam wiedervereint. An diesem Tag wurde Saigión auch in Ho Chi Minh Stadt, nach dem ehemaligen Staatspräsidenten umbenannt. Die neue Hauptstadt des Landes wurde jedoch Hanoi.

Nach der Übernahme Saigons durch das Nordvietnam verließen viele Menschen als Boatpeople Vietnam. Andere, die mit den USA Kooperiert hatten, landeten häufig in Umerziehungslagern. Entsprechend stagnierte die Kultur in Ho Chi Minh Stadt.

Erst mit der Liberalisierung der Wirtschaft Ende der 80er entwickelte sich Ho Chi Minh zu einem Finanz- und Wirtschaftszentrum. Auch viele Wolkenkratzer prägen heute das Bild der Stadt.

Stadttour durch Ho Chi Minh

Wenn man durch die Straßen läuft, ist der Kontrast zwischen Gebäuden der Kolonialzeit, der Architektur des Kommunismus der 70er Jahre, einfachen eher traditionellen vietnamesischen und modernen Häusern wie Shoppingcentern und Wolkenkratzern gut zu erkennen, Doch gleichzeitig sieht man auch viele ärmere Viertel.

Das ehemalige Fischerdorf hat inzwischen über 7 Millionen Einwohnern. Rund 12 Millionen Menschen leben im gesamten Ballungsgebiet.

Ein Element, das aus Ho Chi Minh Stadt nicht wegzudenken ist, ist der Rollerverkehr. Zur täglichen Rushhour sind die Straßen mit den kleinen motorisierten Gefährten verstopft. Teilweise weichen die Fahrer auch auf die Gehwege aus. Als Fußgänger muss man dann extra aufpassen. Tagsüber stehen die Roller kreuz und quer vor den Läden und blockieren nicht selten die Gehwege komplett.

Wenn die Roller nicht gerade den Gehweg blockieren, tun es häufig Straßenhändler, die Pho oder Ban Mi verkaufen. Auch Obst, Kleidung und Güter des täglichen Gebrauchs werden in temporären Märkten mit kleinen Straßenständen verkauft.

Wie Vietnam im Ganzen hat auch Ho Chi Minh Stadt ein deutliches Müllproblem. Trotz zahlloser Straßenfeger findet man häufig Müll auf den Straßen und besonders in den Flüssen. Leider ist das ein Bild, das typisch für Vietnam ist. Das Thema Umweltschutz ist in der Bevölkerung noch nicht angekommen. Dennoch scheint es, dass die Stadt das Problem inzwischen aktiv angeht, so dass sich schlimme Verschmutzungen eher auf Seitenstraßen, leere Grundstücke oder Baustellen beschränken.

Doch auch Straßencafés und beeindruckende Plätze und Gebäude prägen das Stadtbild. Alles in allem würden wir Ho Chi Min Stadt sicherlich nicht als erste Haltestelle in Asien empfehlen, da die Stadt ein Kulturschock für Touristen sein kann. Wer jedoch keine Angst vor der geradezu überfordernden Vielfalt und Lebendigkeit der Stadt hat, der kann auf einer Tour viel entdecken.

Die meisten Sehenswürdigkeiten der Stadt sind übrigens gut fußläufig zu erreichen. Wem es zu anstrengend wird, der kann jederzeit sehr günstig auf ein Grab (Mobilitäts-App, vgl. UBER) umsteigen.

Sehenswürdigkeiten von Ho Chi Minh Stadt

Kriegsreliktemuseum: Das Kriegsreliktemuseum setzt sich detailliert mit den Grauen des Vietnamkriegs auseinander. Die sehr bildgewaltige Ausstellung führt besuchern vor allem die Kriegsverbrechen der Amerikaner und die Folgen deren Einsatzes von chemischen Kampfmitteln vor Augen. Entsprechend ist die Ausstellung nichts für schwache Nerven. Im zweiten Stock gibt es eine Kinderbetreuung, falls man Nachwuchs dabeihat, dem man die Ausstellung noch nicht zumuten kann.

Wiedervereinigungspalast: Der Wiedervereinigungspalast ist ein Gebäude aus den 70er Jahren, das den alten Norodom Palast ersetzte. Der Norodom Palast war Sitz zahlreicher Regierungen und Besatzungen gewesen. In den 60er hatte ein abtrünniger südvietnamesischer Kampfpilot den Norodompalast bei dem Versuch die verhasste Regierung zu stürzen zerstört. Der Neubau war nicht nur der Sitz der Südvietnamesischen Regierung sondern auch der Ort, an dem mit dem Hissen der kommunistischen Flagge der Vietnamkrieg offiziell beendet wurde.

Peoplescouncil: Das Peoplescouncil ist das ehemalige Rathaus von Ho Chi Minh Stadt. Das Gebäude im Kolonialstiel stammt aus dem Jahr 1906. Inzwischen ist darin das Volkskomitee untergebracht. Auf dem Platz vor dem Gebäude befindet sich zudem eine Statue von Herrn Ho Chi Minh.

Ben Thanh Markt: In dem Gebäude von 1914 finden sich inzwischen zahlreiche Verkaufsstände die vor allem Kleidung und Stoffe, aber auch Souveniers und Lebensmittel anbieten.

Binh Tay Market: Der Bin Tay Market ist dem Ben Thanh Markt nicht unähnlich. Allerdings liegt er ein Stück außerhalb des Zentrums.

Alte Oper / Stadttheater: Die Oper von Ho Chi Minh Stadt stammt aus dem Jahr 1900. Sie ist ein typisches Gebäude des Kolonialstiles und fasst 500 Personen. Sie stammt aus der Feder des Architekten Eugene Ferret. Zeitweise diente das Gebäude als Versammlungsraum für die südvietnamesischen Nationalversammlung.

Die Saigon Postzentrale: Das Gebäude wurde im Jahr 1891 unter der Leitung des Architekten Alfred Foulhoux fertiggestellt. Häufig wird es allerdings auch fälschlicherweise Gustave Eiffel zugesprochen.  Vor allem wegen seiner aufwändigen Fassade die Elemente aus der Gotik, Renaissance und einem französischen Einfluss vereint, gilt es als schönstes Postgebäude Asiens.

Bitexco Financial Tower: Der Bitexco Financial Tower erinnert stark an das Avengers Hauptgebäude der neueren Marvel Verfilmungen. Das Gebäude wurde 2010 fertiggestellt und war zu diesem Zeitpunkt mit seien 68 Stockwerken das höchste Gebäude Vietnams. Das Bürogebäude einer Investmentfirma hat in den unteren Stockwerken einige Läden und auch eine deutsche Zahnklinik hat dort ihren Sitz. In den oberen Stockwerken gibt es eine Aussichtsfläche, die mit einem Expressaufzug erreicht werden kann.

Landmark 81: Das 461 Meter hohe Gebäude ist derzeit nicht nur das höchste Gebäude Vietnams, sondern auch das höchste Südostasiens. In den ersten vier Stockwerken befindet sich ein öffentliches Einkaufszentrum und ein Kino. Außerdem gibt es ein Sky Deck. Zudem gibt es in den oberen Stockwerken ein Café und eine Bar. Diese sind über Aufzüge im ersten Sock zu erreichen.

Die Kathedrale Notre Dame von Saigon wird Anfang 2020 saniert

Kathedrale Notre Dame von Saigon: Die Kirche, die auch den Namen Kathedralbasilika der unbefleckten Empfängnis trägt, wurde 1880 eröffnet. Sie musste eine kleiner Holzkirche ersetzen, die zuvor von Termiten gefressen worden war. Johannes XXII (23.) verlieh ihr im Jahr 1965 den Rang einer Basilica minor.

Xa Loi Pagode: Die Pagode ist die größte buddhistische Pagode von Ho Chi Minh Stadt. Sie wurde 1958 eröffnet. Die Pagode geriet 1963 in die Schlagzeilen. Nachdem sich ein Mönch kurz zuvor öffentlich in Saigon verbrannt hatte, um gegen die Unterdrückung der Buddhisten in Südvietnam zu protestieren, stürmten am 21. August Regierungstruppen gewaltsam die Pagode. Dabei kamen zahlreiche Mönche ums Leben. Es folgten Massenverhaftungen von Mönchen im ganzen Land. Saigon wurde unter Militärkontrolle gestellt und die freie Presse eingeschränkt.

Quan Am Pagode: Die Pagode aus dem 19. Jahrhundert ist eine chinesisch-buddhistische Pagode. Vor allem ihr ungewöhnlicher Baustil, der chinesische, vietnamesische und taoistische Elemente vereint macht sie bei Anhängern der verschiedenen Glaubensströmungen sehr beliebt.

Giac Lam Pagode: die Pagode stammt aus dem Jahr 1744 und ist entsprechend das älteste Gebäude unserer kleinen Stadttour. Damit stammt sie noch aus der Zeit der Nguyen Fürstentümer.

Essen

Ho Chi Minh Stadt hat keinen Mangel an Cafés. Der Kaffee in Vietnam ist generell großartig. Vor allem Eiskaffee, Ca Phe sua da und Cocos-Kaffe sollte man unbedingt testen. Typischerweise bietet Cafés aber neben Heiß- und Kaltgetränken keine Speisen an.

Die vietnamesische Küche beinhaltet viele Suppen, Pho genannt. Die beinhalten meist Fleisch oder Fisch, Gemüse und Reisnudeln. Das Fleisch kann dabei alles sein -von Schwein Rind und Huhn bis hin zum Frosch oder Schnecke. Auch beim Fisch sind die Vietnamesen nicht zimperlich. Neben Makrelen und Papageienfischen landen beispielsweise auch Haie in der Suppe. Gegessen werden so ziemlich alle Körperteile der Tiere.

Auch viele Nudelgerichte sind typisch für die Region. Auch hier sollte man nicht zu zimperlich sein. In Nudeln mit Hühnchen können auch Hühnerfüße zu finden sein.

In Restaurants für Touristen richtet man sich jedoch weitestgehend nach dem Geschmack der Besucher. Neben typisch westlichen Gerichten wie Burger und Pommes gibt es eine große Auswahl an Suppen, Eintöpfen, Nudeln und Reisgerichten, deren Zutaten entsprechend angepasst wurden.

Ein weiteres typisches vietnamesisches Gericht, hat sich aus der Zeit der französischen Besatzung gehalten. Als Ban mi gibt es in Restaurants und an vielen Straßenständen belegte Baguettes. Typischerweise werden diese mit Wurst, Käse, Ei, Salat, Tomaten und Gurken belegt.

Typisch für die Region des Mekong Deltas nahe Ho Chi Ming Stadt ist eine luftgetrocknete Wurst mit Zucker, die oft an Straßenständen verkauft wird.

Außerdem ist das Mekong Delta eines der Haupt-Obstanbau-Gebiete des Landes. Man bekommt in den Straßen von Ho Chi Minh in zahllosen Straßenständen eine weite Auswahl verschiedener Früchte.

Ein Straßenstand verkauft Pho

Unterkünfte

Ho Chi Minh Stadt ist für Reisende derzeit noch sehr günstig. Mehr als 30€ pro Nacht muss man selbst für eine komfortable Unterkunft mit Poolzugang nicht veranschlagen. Ein Bett in Hostel im Schlafsaal bekommt man bereits ab 3€ pro Nacht.

Generell lohnt es sich vor der Buchung einer Unterkunft einen Blick auf Google Maps zu werfen, ob es in der Nähe Restaurants gibt, mit denen an sich anfreunden könnte. In manchen Regionen der Stadt befinden sich hauptsächlich sehr lokale Restaurants, deren Essen nicht jedermanns Sache sind. Die touristischen Stadtteile von Ho Chi Minh Stadt sind Ben Thanh und Pham Ngu Lao.

Einkaufen

Es gibt viele kleine Läden die Kleidung, Souvenirs und Kunsthandwerk anbieten. Vor allem der Ben Thanh Markt und der Binh Tay Market sind Anlaufstellen, für alle, die Urlaubsmitbringsel suchen. Hier findet man auch viele Kleidungsstücke, die Kopien aktueller Topmarken sind.

Doch es gibt auch zahlreiche moderne Einkaufszentren, die internationale Marken und auch Luxusmarken führen. Beispiele dafür wären das Saigon Center, der Saigon Square, die Nowzone Fashion Mall, der Sense Market und das Lucky Plaza Shopping Center. Während in den größeren modernen Malls viele teuren Markenprodukten zu finden sind, sind die kleineren uns älteren Malls teilweise nur bessere Märkte, mit vielen billigen Klamotten, vielen Fälschungen und kleinen Läden in denen man durchaus auch die Preise nachverhandeln sollte.

Die Brücke Cau Mong. Im Hintergrund sieht man den Bitexco Financial Tower

Das Wetter und die beste Reisezeit für Ho Chi Minh Stadt

Ho Chi Minh Stadt liegt im Bereich des tropischen Klimas. Die Temperaturen schwanken daher im Jahresverlauf nur wenig. Die Höchsttemperaturen liegen ganzjährig zwischen 31-35 Grad, die Tiefsttemperaturen liegen jeweils etwa 10° niedriger. Der heißeste Monat ist der April, der kälteste Monat ist der Dezember. Von Mai bis Anfang November ist Regenzeit. Dann kann es auch in Teilen des Stadtgebiets von Ho Chi Minh Stadt zu Überflutungen kommen.

Die Beste Reisezeit für Ho Ch Minh ist entsprechend von Mitte November bis Ende April.

Am 24. auf den 25. Januar feiert Vietnam übriges das chinesische Neujahr.

Unser Fazit zu Ho Chi Minh Stadt

Wir fanden Ho Chi Minh Stadt sehr spannend, durch die vielen Kontraste in der Stadt. Gleichzeitig ist die Stadt trotz der vielen Touristen, die sie jedes Jahr besuchen, noch nicht so touristisch, dass sie „einfach“ zu bereisen wäre. Wer weitere Strecken herumläuft wird bisweilen am Verkehr verzweifeln oder daran ein Restaurant zu finden, das eine Speisekarte hat, bei der man weiß, was man bestellt. Es gibt touristische Viertel, aber auch Gegenden, in die sich selten ein Ausländer verirren.

Wer den Mut hat, sich zu Fuß durch die Stadt zu schlagen, der wird mit vielerlei Eindrücken belohnt. Allerdings kann es durchaus vorkommen, dass man sich manchmal ein bisschen überfordert fühlt.

Der Verkehr in Ho Chi Minh Stadt

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