Ein Taxi in Guatape

Die Top 10 besten Sehenswürdigkeiten in Kolumbien

An der nordwestlichen Küste des Kontinents Südamerika liegt das kolumbianische Festland. Das Land blickt auf eine bewegte Geschichte zurück. Dabei lebt Kolumbien heute von einer außergewöhnlichen kulturellen und landschaftlichen Vielfalt, die auch internationales touristisches Interesse bei Besuchern und Touristen auf Weltreise zu erwecken vermag. Vom modernen Stadtleben in Bogota und Medellin zu exotischen Naturwelten im Tayrona-Nationalpark oder der Tatacoa-Wüste – heute hat das in Südamerika situierte Land so einige außergewöhnliche touristische Sehenswürdigkeit zu bieten.

Bogota

Die kolumbianische Hauptstadt Bogota bietet im Herzen des Landes über 7 Millionen Menschen eine Heimat. Die schiere Größe der Stadt macht sie zu einem Hotspot für Touristen. Dabei hat Bogota nicht nur eine moderne Seite: die Geschichte der Stadt reicht bis in das Jahr 1538 zurück. Das Kulturangebot der Stadt ist vielfälig – hier liegen das Goldmuseum Museo del Oro sowie das Museo Botero mit Werken von Botero, Picasso und Monet. Wer sich hingegen für die moderne Straßenkunst interessiert, kann eine der populären Graffiti Walking Tours durch das Stadtinnere unternehmen. Zu den bedeutenden sakralen Bauten zählt die markante Kathedrale an der Plaza Bolívar. Auf den Anhöhen des Stadtviertels Santa Fe liegt die Basilika des Herrn von Montserrate. Der durch die Seilbahn erreichbare Berg bietet zudem einen atemberaubenden Panoramablick auf den Stadtkern.

Zentraler Platz Plaza de Bolívar in Bogota Kolumbien

Kaffeeregion Eje Cafetero

Die kolumbianischen Landschaften im Eje Cafetero – gelten als berühmte Kaffeeregion. Im Herzen der regionalen Anden wird der international geschätzte kolumbianische Kaffee angebaut. Als ein Zwischenstopp auf der Reise durch das Land bietet sich die Region auch aufgrund ihrer idyllischen Natur zwischen Plantagen und teils grünen Andenerhebungen an. Seit 2011 gehört das sogenannte Kaffeedreieck zum UNESCO-Weltkulturerbe. Zu den Highlights dieser Naturabschnitte zählt das Valle del Cocora, das für seine riesigen Palmengewächse inmitten wilder Natur bekannt ist. Bereits im 19. Jahrhundert wurde der Kaffeeanbau in der Region kultiviert. Heute ist sie ein natürliches Highlight des südamerikanischen Landes.

Tayrona-Nationalpark

Zu den natürlichen Highlights des Landes zählt der Parque Nacional Natural Tayrona, auch als Tayrona-Nationalpark bekannt. Im äußersten Norden der kolumbianischen Küste erstreckt sich der Park auf 194 km². Hunderttausende Besucher aus aller Welt zieht es jährlich in das Gebiet, er gehört zu den meistbesuchten Nationalparks des Landes. Unberührte Natur, Urwald und idyllische Strände bietet der Tayrona seinen Besuchern. Gegründet 1964, sind in der Region exotische Flora und Fauna zu entdecken, die für karibisches Flair sorgen. Wer die natürliche Seite des südamerikanischen Landes entdecken möchte, sollte sich den Tayrona-Nationalpark nicht entgehen lassen.

Altstadt Cartagena

Ebenfalls im Norden, etwas mehr als 200 Kilometer vom Tayrona-Nationalpark entfernt, liegt die Stadt Cartagena. Etwa eine Million Menschen leben in dem urbanen Gebiet, das an der warmen Karibikküste des Landes situiert ist. Sakrale Gebäude und Paläste prägen die historische Altstadt, die 1984 zum UNESCO-Weltkulturerbe erklärt wurde. Viele der historischen Mauerwerke erinnern ästhetisch an die spanische Kolonialzeit. In Sichtweite der historischen Mauern bietet sich ein entspannter Spaziergang an. Dabei gehören zu den Highlights der Altstadt die historische Kathedrale von Cartagena, die im 16. Jahrhundert errichtet wurde. Die Stadt galt in der Neuzeit als wichtiger Hafen, weshalb auch Francis Drake hier zwischendurch sein Freibeutertum auszuleben versuchte. Zu der Stadt gehört heute die historische Festungsanlage Castillo San Felipe de Barajas, die dem geschichtsträchtigen UNESCO-Welterbe der Altstadt zugerechnet wird.

Mann sitzt vor einem bunten Haus in Cartagena

La Ciudad Perdida

La Cidudad Perdida – hinter diesem Namen verbirgt sich eine historische Ruinenstadt im Norden des Landes. Gelegen in der Sierra Nevada de Santa Marta, gehört die Stätte zu den größten präkolumbischen Bauten dieser Art neben Machu Picchu in Peru. Die verlorene Stadt liegt etwa 40 km südöstlich der Ansiedlung Santa Marta und gilt als beliebtes Ziel für vier bis fünftägige Wanderungen durch das naturnahe Kolumbien. In den 70ern des letzten Jahrhunderts wurde die Stätte entdeckt, die nach heutigen Annahmen zwischen dem 11. und 16. Jahrhundert von den indigenen Tairona errichtet wurde. Wer die wilden kolumbianischen Regionen fernab der Megastädte entdecken möchte, kann als Alternative eine abenteuerliche Wanderung zur Ciudad Perdida unternehmen.

Salento

Wer die beliebte Kaffeezone inklusive das Valle del Cocora besucht, kann in der beschaulichen Gemeinde Salento rasten. Salento gehört zu den touristischen Hotspots der Region. Von hier aus führen viele Ausflüge in das umliegende Eje Cafetero. Markant präsentierten sich die farbenfrohen Häuser im Kern des Orts, wo sich natürlich auch der traditionelle und beliebte Kaffee der Region probieren lässt. Salento liegt in einem idyllischen Panorama aus begrünten Hügeln, für die das Valle del Cocora so bekannt ist. Ein idealer Ort für einen beschaulichen Zwischenstopp auf der Reise durch das Eje Cafetero.

Valle del Cocora mit seinen typischen Palmen

Caño Cristales

Farbenfroh präsentiert sich das natürliche Highlight Caño Cristales. Im kolumbianischen Nationalpark Serranía de la Macarena lässt sich der faszinierende Fluss entdecken, der auch den vielsagenden Namen Fünf-Farben-Fluss trägt. Gerade zwischen Juli und November zeigt sich der Fluss in vielfältiger Farbpracht. Hier wachsen rote, grüne, blaue und gelbe Gewächse, welche den Fluss in ein atemberaubendes Farbenmeer tauchen. Der Caño Cristales gilt als touristischer Geheimtipp inmitten des Nationalparks Serranía de la Macarena. In dessen Naturgebiet sind auch exotische Tiere wie verschiedenste Vögel, Affen sowie Tapire und Ameisenbären zuhause.

El Totumo

Zu den exotischen Sehenswürdigkeiten des südamerikanischen Landes gehört der kleine Vulkan El Totumo. Unweit von Cartagena lässt sich die etwa 15 Meter hohe Erhebung entdecken, die als Schlammvulkan Bekanntheit erlangte. El Totumo gilt als einer der kleinsten Vulkane des Landes. Touristen interessieren sich jedoch insbesondere für die Schlammansammlung um den Vulkan. Besucher können hier ein exotisches Schlammbad nehmen, das zu den besonderen Unternehmungen in der Region zählt. Von Cartagena führen einige Touren zu dem kleinen Vulkan, von denen manche mit einem entspannten Strandbesuch enden. Um den Schlamm loszuwerden, muss man bloß in der nahen Lagune baden. Ein Ausflug zum El Totumo gehört zu den ungewöhnlichen aber faszinierenden Urlaubserlebnissen bei Cartagena.

Tatacoa-Wüste

In der südwestlichen Region des Landes lässt sich für Reisende und jene auf einer Weltreise eine weitere besondere Naturregion entdecken: die Tatacoa-Wüste. Auf etwa 330 km² erstreckt sich die natürliche Wildnis, die zum Departamento del Huila gehört. Ihren Namen verdankt sie einer mittlerweile ausgestorbenen Art der Klapperschlangen. Die Tatacoa-Wüste bietet einen faszinierenden touristischen Kontrast zum begrünten Eje Cafetero und dem küstenreichen Tayrona-Nationalpark. Rötliche Sandwelten begrüßen neugierige Besucher, die sich natürlich auf ein warmes Wüstenklima vorbereiten sollten. Die Durchschnittstemperatur der Wüstenregion beträgt über 28 Grad Celsius. Wie in einer klassischen Wüste wird das Panorama von beeindruckenden Kakteen und rötlichen Sand- und Felsformationen bestimmt. Bekannt ist die Wüste auch für ihre eindrucksvollen Sonnenuntergänge.

Medellin

Die Stadt Medellin blickt auf eine unruhige Geschichte zurück. Und auch heute sollten Touristen, die auf ihren Weltreisen in dem südamerikanischen Land halt machen, gewisse Stadtviertel besser meiden. Doch das moderne Medellin ist auch eine faszinierende, vibrierende Stadt. Medellin verfügt heute über ein lebendiges Nachtleben mit Klubs, Bars – aber auch einige kulturelle Höhepunkte. Im Museo de Antioquia lässen sich beispielsweise Werke des Künstlers Botero entdecken, an die verlustreichen Drogenkriege erinnert das Museo Casa de la Memoriea. Heute gilt Medellin fernab seiner düsteren Vergangenheit als boomende Stadt im Herzen Kolumbiens. Wer neben der Stadt und Kultur auch noch die Geschichte von Pablo Escobar live erleben möchte hat die Möglichkeit an einer Pablo Escobar Tour teilzunehmen

Blich auf die Comuna 13 in Medellin von oben

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