Changdeokgung – Der Palast von Seoul

Wörtlich übersetzt bedeutet sein Name in etwa so viel, wie „Der Palast der blühenden Tugend“. Seouls größte Palastanlage liegt heute im Bezirk Jongno und ist von einer großen Parkanlage umgeben, in der man nicht nur zahlreiche historische Bauten besichtigen, sondern auch dem Trubel der Großstadt für einige Stunden entkommen kann. 

Seit 1997 gehört die Palastanlage zum UNESCO-Welterbe. Das Committee betonte, die Anlage sei ein „herausragendes Beispiel für fernöstliche Palastarchitektur und Gartengestaltung, da die Gebäude „in die natürliche Umgebung integriert sind und mit ihr harmonieren“.

Wie kann man den Changdeokgung-Palast besichtigen

Öffnungszeiten

Februar – Mai, 09:00 – 18:00 (Letzter Einlass um 17:00)

Juni – August, 09:00 – 18:30 Uhr (Letzter Einlass um 17:30 Uhr)

September – Oktober, 09:00 – 18:00 Uhr (Letzter Einlass um 17:00 Uhr)

November – Januar, 09:00 – 17:30 Uhr (Letzter Einlass um 16:30 Uhr)

Montags geschlossen

Jeden letzten Mittwoch im Monat ist der Eintritt für alle frei – außer für der Hidden Garden. Personen in traditionellen Kostümen haben freien Eintritt zu allen historischen Stätten der Stadt. 

Der Hidden Garden kann nur mit einer offiziellen Tour besucht werden. Die Zahl der Besucher ist begrenzt. Plätze können vorab reserviert werden. 

Detaillierte Infos dazu findet ihr auf der offiziellen Seite der Cultural Heritage Administration

Geschichte des Changdeokgung-Palastes

Während der Joseon-Dynastie (1392-1897) wurden insgesamt fünf große Paläste erbaut – nicht, dass sie nicht mehr gebaut hätten, aber diese fünf gelten weithin als die wichtigsten: 

  • Changdeokgung
  • Changgyeonggung
  • Deoksugung
  • Gyeongbokgung
  • Gyeonghuigung 

Sie alle stehen in den Stadtteilen Jongno und Jung in Seoul. 

Der Bau des Changdeok-Palastes begann 1405 und wurde 1412 abgeschlossen. Die ersten   200 Jahre nach seinem Bau fungierte der Palast lediglich als Nebenpalast des Gyeongbokgung. Erst als die Paläste der Stadt während der japanischen Invasion Ende des 16. Jahrhunderts niedergebrannt wurden und die Aufbauarbeiten des Changdeokgung noch vor denen des Hauptpalasts beendet wurden, zog der Königshof dort ein und blieb. Insgesamt 250 Jahre lang, diente er als Hauptsitz der Dynastien. In dieser Zeit fielen jedoch immer wieder Teile der Orginalstruktur Zerstörungen zum Opfer: Im Jahr 1623 bei einem Großbrand im Zuge einer politischen Revolte, bei Angriffen der chinesischen Qing Dynastie (1616-1912) und zuletzt während der japanischen Besetzung Koreas (1910-1945). 

Bei den zahlreichen Wiederaufbauten blieb man den originalen Entwürfen jedoch weitgehend treu, und so sind für das unkundige Auge die einzelnen Renovierungs- und Wiederaufbauabschnitte in den heutigen Gebäuden kaum auszumachen. Im Gegenteil wirkt der Palastbau harmonisch, als hätte er die Jahrhunderte fast unangetastet überdauert. 

Grundmauern im heute peripheren Bereich lassen jedoch schnell erahnen, dass die Anlage heute viel von ihrer ehemaligen Größe eingebüßt hat. Und tasächlich sind heute nur noch etwa 30 % der vorjapanischen Strukturen des Ostpalastkomplexes (Changdeokgung zusammen mit Changgyeonggung) zu sehen.

Heute gibt es noch 13 Gebäude auf dem Palastgelände und 28 Pavillons in den Gärten, die sich über eine Fläche von 45 Hektar erstrecken.

Gebäude des Changdeokgung-Palastes

Die Gebäude des Changdeokgung-Palastes scheinen frei und ohne regelmäßiges System angeordnet zu sein. Dies mag auf den ersten Blick chaotisch erscheinen, aber alle Gebäude stehen nach der Feng-Shui-Theorie in Harmonie mit der Umgebung.

Die Gebäude sind aus Holz gebaut und stehen auf steinernen Plattformen. Viele von ihnen haben ein ziegelgedecktes Walmdach mit ornamentalen Schnitzereien.

Begeben wir uns nun auf einen historischen – architektonischen Rundgang durch die Anlage. Wir beginnen am heutigen Haupteingang.  

Donhwamun-Tor: Das Haupttor des Palastes. Erbaut 1412

Das Donhwamun hat eine zweistöckige pavillonartige Holzstruktur und ist das größte aller Palasttore. Im Inneren des Tores befindet sich eine Kupferglocke mit einem Gewicht von 9 Tonnen. Heute ist es der offizielle Haupteingang der Anlage.  

Auch das Donhwamun-Tor fiel dem Vrand während der japanischen Invasion von 1592 zum Opfer und wurde 1608 wieder aufgebaut. 

Geumcheongyo-Brücke: Die älteste noch erhaltene Brücke in Seoul. Erbaut 1411. 

Diese Brücke überspannt einen kleinen Fluss, der durch die äußeren Gebäude des Palastes fließt. Dieser Fluss war auch mit ausschlaggebend für den Bau des Palastes, denn er galt als günstiges Omen oder besonders geeigneter Ort. Soweit wir das herausfinden konnten, hat es etwas damit zu tun, dass der Fluss im Norden entspringt.   

Diese spirituelle Bedeutung des Flusses spiegelt sich auch in der Bauart der Brücke wider. Die Brücke ist 12,9 m lang und 12,5 m breit und wurde an den Ufern auf langen, rechteckigen Steinen aufgesetzt. 

Zwei Fabeltiere bewachen den Übertritt über die Brücke: „Haetae“ im Süden und eine Schildkrötenstatue namens „Hyeonmu“ im Norden. 

Mit einem Blick in die asiatische Mythologie erschließt sich schnell der symbolische Charakter. Heatea, bekannter aus der chinesischen Mythologie als Xiezhi, hat die Gestalt eines Ochsen oder einer Ziege mit langem dunklem Fell und einem einzigen Horn auf der Stirn. Angeblich hat das Fabelwesen ein besonderes Gespür dafür, korrupte Beamte zu erkennen. Es tötet sie mit seinem Horn und verspeist sie anschließend. Ein deutliches Zeichen an die Paläst-Offiziellen, die diese Brücke auf dem Weg zu ihren Büros queren mussten. 

„Hyeonmu“ die Schildkröte-Schlange fungiert hingegen mehr als eine Art Schutzpatron des Palastes vor Eindringlingen. 

Und um auch spirituelle Eindringlinge wie Geister aus dem Palast fernzuhalten, wurden sicherheitshalber auch noch ein paar Monster hinter den Statuen in den Stein gemeißelt. 

Injeongmun-Tor: Erbaut  1418 & 1745

Das Tor führt in einen der großen Seitenplätze des Palastes, in dem das gleichnamige zeremonielle Gebäude steht. 

Es musste in seiner langen Historie einiges mitmachen und, soweit wir das finden konnten, wurde es bei so ziemlich jedem Anlass, der den Palast in den Jahren in Mitleidenschaft gezogen hatte, mindestens beschädigt, wenn nicht sogar völlig zerstört. In den letzten Jahrhunderten besserte sich das jedoch etwas und zumindest scheint es sich seit dem Jahr 1745 weitestgehend in seiner heutigen Form zu halten. 

Injeongmun-Tor

Injeongjeon-Halle: Der Thronsaal. Erbaut 1405, 1610 & 1804

Dieser Saal bildet die Haupthalle des ehemaligen Palastes und diente wichtigen zeremoniellen Angelegenheiten, wie Krönungen, hohen Audienzen und Staatsempfängen.
Wie man den Jahreszahlen seiner Erbauung entnehmen kann, fackelte auch dieser Teil des Schlosses regelmäßig ab. 

Das Injeongjeon ist ein zweistöckiges Gebäude, jedoch ohne Zwischendecke – sodass es lediglich doppelt so hoch ist, wie die umliegenden Gebäude, aber keine tatsächlich nutzbaren zusätzlichen Räume hat. Dafür hat man bereits vom Eingang aus einen tollen Blick in den reich verzierten Dachstuhl und den imposanten Thron. 

Wer ein Blick hinter das Gebäude wirft, sieht, dass es hier Verbindungswege zu anderen wichtigen Gebäuden des Königs gibt, über die er unbehelligt und geschützt vor schlechtem Wetter zwischen der Haupthalle, der Beratungshalle (Seonjeongjeon) und seinen persönlichen Arbeits- und Wohnräumen gelangen konnte. 

Injeongjeon-Halle

Seonjeongjeon-Halle: Die Besprechungshalle. Erbaut 

Hier hielt der König täglich Besprechungen mit Ministern ab und ließ sich über Staatsangelegenheiten berichten. 

Besucher sollten ein besonderes Augenmerk auf die blau glasierten Dachziegel legen, die sie von anderen Palastgebäuden unterscheiden. Ursprüngliche waren mehr Gebäude mit diesen gedeckt, dies sind jedoch die Einzigen, die die japanische Invasion von 1592 überlebt haben. Auch verfügt die Seonjeongjeon-Halle im Gegensatz zu den meisten anderen Gebäuden über Türen, in die Scheiben eingesetzt sind, wodurch es im Inneren heller ist als in andere Räumlichkeiten. 

Auch in diesem Gebäude steht ein Thron, der mit Sonne, Mond und fünf Bergen verziert ist – hier unter einem kunstvollen hölzernen Baldachin. Untertanen durften zu den Seiten des Throns Platz nehmen, ein Schreiber, um die Besprechungen zu protokollieren, fand in der Ecke Platz.  

Huijeongdang-Halle: Arbeitsplatz des Königs. Erbaut nach 1917.

Ursprünglich sie das Schlafgemach des Königs, wurde später jedoch in seine neue Funktion als sein Arbeitsplatz umfunktioniert, nachdem das Seonjeongjeon für die routinemäßigen Staatsgeschäfte als zu klein erachtet wurde. 

Der ursprüngliche Huijeongdang wurde 1917 durch einen Brand zerstört. Das rekonstruierte Gebäude unterscheidet sich aufgrund der jüngsten westlichen Einflüsse völlig vom Original. So sind im Inneren des Gebäudes Holzdielen und Teppiche verlegt, es hat Glasfenster und wird mit einem Kronleuchter beleuchtet. 

Daejojeon-Halle: Offizielle Residenz der Königin. Erbaut nach 1917

Auch das Wohngebäude der Königin wurde bei dem Brand von 1917 zerstört. Es wurde später wieder aufgebaut mit Materialien aus dem Gyeongbokgung. Die Daejojeon diente unter anderem als Residenz für die letzte Kaiserin von Joseon.

Die Halle befindet sich direkt hinter der Residenz des Königs (Huijeongdang). 

Ein auffälliges Merkmal des Baus ist, dass er als eines von nur wenigen Gebäuden keinen Dachfirst besitzt. In der Mitte des Raumes befindet sich ein kleiner Sockel, „Woldae“ genannt. Hier hatten Männer, die die Königin besuchen wollten auf ihr Erscheien zu warten, und einen formellen Gruß auszusprechen. 

Eine etwas makabere Information noch zur Daejojeon: Hier starben unter anderem König Seongjong, König Injo, König Hyeonjong, König Cheoljong und König Sunjong.

Seongjeonggak-Halle: Die königliche Apotheke. 

Diese Halle ist das Hauptgebäude des Naeuiwon-Komplexes. 

Hier Arbeiteten die Leibärzte des Hofes, deren Fachbereiche beinahe schon so vielfältig waren wie in heutigen Krankenhäusern. So gabe es eigens auf Chirurgie oder Geburtshilfe spezialisierte Mediziner. Auch Frauen praktizierten hier bereits und behandelten ihre vorwiegend adeligen Klientinnen. Wie auch in heutigen Krankenhäusern war die Klinig rund um die Uhr besetzt und das PErsonal arbeitete im Schichtdienst. 

Der Name “Apotheke” stammt übrigens daher, dass die Gebäude des Naeuiwon eine vielfältige sammlung von Heilkräutern und Aperaturen zur Herstellung von Arzneien beherbergten. 

Nakseonjae-Halle: Privaträume des Königs. Erbaut 1847

Ihr Erbauer König Heonjong (1827-1849) war ein sparsamer Mensch. Großartige Verzierungen und Gemälde sucht man hier daher vergebens. 

Neben dem Gebäude liegen zwei weitere Häuser. Eines für seine Gemahlin (Seokbokheon-Haus) und ein weiteres wurde für seine Großmutter (Sugangjae-Halle) errichtet. 

Die letzte Kaiserin Sunjeonghyo (1894-1966) – die zweite Frau des letzten koreanischen Kaisers Sunjong –  lebte noch bis zu ihrem Tod im Seokbokheon-Haus.

Yeonghwadang-Pavillon: 

Ursprünglich war der Pavillon ein Ort, an dem man den Garten genoss und sich Geschichten erzählte. 

Später wurde er zudem verwendet, um dort die Aufnahmeprüfung des Gelehrtenadels abzuhalten. Im sogenannten „Jeonsi“  mussten Kleingrundbesitzer beweisen, dass sie die Voraussetzung für höhere Aufgaben erfüllten. 

Buyongjeong-Pavillon:

Der Pavillon steht mit zwei Beinen im Buyongji Teich. Die zahlreichen Türen ringsum ermöglichen es, dass die Seiten bei gutem Wetter geöffnet werden können und der Pavillon somit Licht und Wind-durchflutet ist. 

Hier wurde die Zeremonie abgehalten, bei der die Anwärter des Gelehrten-Adels nach jahrelangem Studium der Schriften in ihren neuen Stand erhoben wurden. .

Juhamnu-Pavillon: Zentrum der königlichen Bibliothek. 

Im Erdgeschoss beherbergt der Juhamnu mehrere zehntausend Bücher der königlichen Bibliothek. Im ersten Stock ist eine Art Lehrsaal untergebracht, in dem zukünftige Beamte unterrichtet wurden. 

Wer den PAlast im Herbst besucht, findet um den Juhamnu-Pavillon die Bäume mit der schönsten Herbstlaubfärbung – noch dazu in einer sehr ansprechend angelegten Szenerie mit Statuen und einem Teich.  

Yeongyeongdang-Halle: Audienzhalle. Erbaut 1827. 

Das Vorbild für dieses Gebäude waren koreanische Adelshäuser. 

Seonhyangjae-Halle: Bibliothek und Schule. 

Hier wurden die Kinder der königlichen Familie unterrichtet. 

Das Gebäude verfügte über einige Annehmlichkeiten, die ein ungestörtes Lernen ermöglichen sollten, wie etwa eine ölgetränkte Jalousie. Zudem wurde das Dach mit einer Bronzeplatte verziert. Für die damalige Zeit eine sehr exklusive und luxuriöse Ausstattung. 

Garten mit Ongnyucheon-Bach: Garten. Angelegt 1636. 

In diesem Garten scharen sich mehrere Pavillons ( z.B. der Cheonguijeong, der Soyojeong, der Taegeukjong und der Chwihanjeongam) am Ufer des Ongnyucheon-Bachs und des Eojeong-Brunnens. Jeder der Pavillons verfügt über eine eigene kleine Brücke über den Bach. 

Neben dem Eojeong-Brunnen befindet sich ein großer natürlicher Felsen namens „Soyoam“, an dem ein künstlicher Wasserfall bereits im Jahr 1636 angelegt wurde. 

Auch in den heißen Sommermonaten bleibt der kleine Park im Inneren der Palastanlage durch die vielen Wasserflächen kühl. Besonders gut zur Geltung kommt er dann in den frühen Morgenstunden, wenn aufsteigender Dunst zwischen den Bäumen die Atmosphäre einer idyllischen Berglandschaft erzeugt. 

Neuer Seonwonjeon-Schrein: 

Der Seonwonjeon ist in diesem Fall kein Eigenname, sondern die Bezeichnung eines Typs von Familienschrein, den jede Dynastie führte und in dem die Portrais früherer Könige aufbewahrt wurden. 

Ursprünglich war es Tradition, am Geburtstag eines jeden Königs in seinem Andenken ein Gedenkritual abzuhalten

Der einzige Schrein, der heute noch existiert, ist der Seonwonjeon der Joseon-Dynastie, der aus einem Haupthaus und mehreren Nebengebäuden, einem Teich, einem Pavillon und einem Lagerhaus besteht. Die Porträts der Könige des  Seonwonjeon sind leider nicht mehr erhalten. Sie wurden während des Koreakriegs leider erst nach Busan gebracht und später verbrannt. 

Was gibt es sonst noch im Changdeokgung-Palast zu sehen?

Huwon auch „Geumwon“: Versteckter Garten 

Dieser Garten war ursprünglich der königlichen Familie und den Palastdamen vorbehalten. Er umfasst ganze 32 Hektar, mit Teichen, Pavillons und zahlreichen Blumen, Bäumen und Wegen. 

Während der Garten in späteren Jahren nicht einmal von hohen Beamten ohne ausdrückliche Erlaubnis betreten werden durfte, fanden hier in der Frühzeit der Joseon-Dynastie häufig militärische Inspektionen statt. Auch rauschende Feste, Bogenschützenturniere und Feuerwerke wurden hier veranstaltet. Ein kleines Andenken daran findet sich im Bereich Ongnyucheon (Jadebach), der 1636 um einen Kanal erweitert wurde, der explizit für schwimmende Weinbecher vorgesehen war.  

Lohnt sich ein Besuch des Changdeokgung-Palast in Seoul? 

Wer in der Historie Seouls schwelgen will, kommt nicht umhin, den Palast zu besuchen. Gerade wenn man sich mit den Details auseinandersetzt bietet der PAlast viel zu entdecken und oft auch unerwartete und skurrile Einblicke in das Leben der ehemaligen Regierungselite des Landes. Die Kunstfertigkeit, mit der viele Gebäude erbaut und dekoriert sind, kann man kaum übersehen. Daneben ist die umgebende Parkanlage auch ein entspannendes Ausflugsziel, um spazieren zu gehen und dem Trubel der Großstadt für einige Stunden zu entkommen. 

Wir empfehlen für den Besuch allerdings einen Wochentag zu wählen, denn auch bei den Südkoreanern selbst ist der Palast ein beliebtes Ausflugsziel und wird am Wochenende bisweilen auch etwas voll.  

Kommentar verfassen

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert

Scroll to Top