Stand auf den Philippinen

10 Tipps für deine Reise auf den Philippinen

Wenn man diesen tollen Inselstaat mit seinen 7641 Inseln besucht, trifft man auf ein Land das unterschiedlicher nicht sein könnte. Jede Insel hat irgendwie ihre typischen Gewohnheiten, Sprachen und Menschen. In diesem Artikel wollen wir dir 10 hilfreiche Tipps geben für deine Reise auf die Philippinen. 

Verschwende nicht zu viel Zeit in Manila

Wenn man in ein Land reist neigt man immer sehr schnell dazu die Hauptstadt etwas genauer und länger zu erkunden. In vielen Ländern ist das wohl auch ein echtes Highlight die Landesmetropolen genauer kennen zu lernen. So sind Städte wie Kuala Lumpur oder auch Bangkok ein Must See auf jeder Bucketlist. Allerdings gibt es auch Metropolen, die einfach nur eine Metropole sind, wo es eigentlich gar nicht soviel zu entdecken gibt. Neben Jakarta in Indonesien ist wohl Manila eine ähnliche Hauptstadt die sich höchsten für einige Tage als Stop Over eignet. 

Erhoffe dir kein gutes Internet

Für uns als Digital Nomaden ist das Internet essential.  Wir wussten bereits vor unserer Reise auf die Philippinen, dass wohl das Festnetz und die Internetleitungen nur suboptimal funktionieren. Daher haben wir uns frühzeitig informiert auf welcher Insel welcher Anbieter am besten funktioniert. Dazu gibt es Apps wie nPerf, welche die Netzabdeckung sehr gut anzeigen. Wir empfehlen euch als Digital Nomaden jedoch einen mobilen Wifi Hot Spot und jeweils eine Sim Karte von Globe und Smart mit genügend Datenvolumen, falls ihr auf das Internet angewiesen seid. Allerdings hat man selbst beim mobilen Internet starke Schwankungen, besonders in den Abendstunden und bei Regen ist das mobile Netzwerk stark überlastet.

Buche nicht nur Touren um die Insellandschaften und Strände zu erkunden

Zugegeben ist es einfach in ein Touristen Büro zu gehen und eine Tagestour zu buchen. Man wird vom Hotel abgeholt und alles ist bereits vorbereitet. Aber um die wahren Schmuckstücke auf den Philippinen zu erkunden und das Gefühl „einsame Strände“ zu bekommen muss man die Inseln selbst erkunden. Hierzu gibt es unzählige Möglichkeiten. Mietet euch einen Roller, fahrt damit zu einem Hafen und mietet euch privat ein Boot und sprecht mit den Einheimischen. So findet man tolle Höhepunkte, die nicht von anderen Touristen platt getrampelt wurden.

Wie es auf den verlassenen Traumstränden mit so vielen Menschen aussieht, brauchen wir glaube ich nicht weiter erläutern.

Ziehe deine Schuhe aus, wenn du ein fremdes Haus betrittst

Zugegeben ist es für uns als Deutsche relativ leicht sich an diese Regel zu halten. Allerdings wird es schon etwas schwieriger, wenn man mit Flip-Flops durch den Tag wandert. Aber solltet ihr einmal privat in einem Haus eingeladen sein, zieht eure Schuhe noch vorm betreten der Räume bzw. der Türschwelle aus.

Digitales Bezahlen ist nicht immer möglich

Wenn man einige Zeit in Asien unterwegs ist wird man von digitalen Bezahlmöglichkeiten und Diensten gerade zu überschüttet. Diese sind allerdings noch nicht auf den Philippinen angekommen. Es gibt viele Inseln wo man mit Bargeld herumreisen sollte. Nur größere Restaurants akzeptieren Kartenzahlung. Für das Bargeld abheben, mit einer internationalen Kreditkarte, wird immer eine Gebühr von 250 PHP fällig (unabhängig von der Höhe der Abhebung).

Probiere das Lokale Essen und vermeide Burger

Zugegeben sind die Philippinen kein kulinarisches Highlight zwischen Pork & Chicken Adobo (eine Art Gulasch) vermischt sich nur seltsames Essen mit einer klaren Dominanz von Reis und Kokos. Allerdings gibt es auf den Philippinen auch kulinarische Highlights, besonders wenn man in die Richtung BBQ blickt. Hier gibt es tolles Seafood und mega gute Marinaden für Beef, Pork und Chicken. Wer allerdings weiterhin seine Burger essen will wird hier auf den Philippinen reichlich finden – die Ernährung ist doch wohl eher nichts für einen Healthy Lifestyle.

Erkundet nicht nur Strände, sondern auch das innere der Inseln

Kataloge zeigen wunderschöne weiße und Menschenleere Sandstrände. Auf Instagram wird man geradezu davon überflutet wie schön doch das Meer und deren Lagunen sind. Aber die Philippinen haben auch ein wunderschönes Hinterland. Hier empfehlen wir euch wieder einen Roller zu mieten und einfach mal die Insel zu erkunden. Wasserfälle, Reisefelder, Palmen und schöne Dörfer mit netten Menschen warten nur darauf einen Besuch zu bekommen.

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Verhandelt die Preise beim Transport oder nutze Grab

Eines eurer Haupttransportmittel auf den Inseln der Philippinen wird wohl das Trike sein. Die Preise sind meist um die Hälfte günstiger als normale Taxis. Allerdings sind diese Trikes auf den Philippinen definitiv kein Luxus-Fortbewegungsmittel. Am einfachsten kommt man in den Metropolen mit Grab von A nach B. Hier ist der Preis fair und man spart sich die Verhandlung!

Eines der typischen Fortbewegungsmittel auf den Inseln der Philippinen

Es ist nicht Alles günstig!

Oft hat man die Erwartungen, das Leben in Asien günstig ist. Besonders wenn man in Entwicklungsländern wie die Philippinen reist. Allerdings ist das Leben nur für die Einheimischen dort günstig. Touristen müssen einen Aufschlag zahlen, wenn sie nicht nur Reis und Fisch essen wollen. Besonders bei internationalen Produkten sind die Philippinen sogar teurer als Deutschland. Daher plant lieber mehr Geld ein als zu wenig!

Es regnet auch im Paradies

Was man bei den ganzen tollen Bildern wohl immer vergisst, ist die Tatsache das es hier auch Regentage gibt und Mücken, die richtig nervig sein können. Dazu muss man bei all den schönen Kokospalmen echt aufpassen das einem keine Kokosnuss auf dem Kopf fällt. 

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