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Steckbrief Martina

Geburtsjahr: 1991

Geburtsort: Neumarkt in der Oberpfalz

Spitznamen: Marti, Tina, Martini, Fruity, Matze …

Hobbys: Wandern, Lesen, Schreiben, Wissenschaft, Gassi gehen

Was ich nicht mag: Doppelmoral, Ignoranz, schlechte Streitkultur, Umweltverschmutzung, fehlende Empathie, Kümmel

Was ich mag: Reisen, Natur, Tiere, neue Eindrücke, gute Serien, Kuchen backen, Max

Was Max über mich sagt (wahrscheinlich die lustigere Version)

Auch wenn es einige sehr lustige Dinge (okay, eigentlich ziemlich viele lustige Dinge) über Martina zu erzählen gibt, ist sie so glaub ich, eine Frau die sich jede Mutter für ihren Sohn wünschen würde. Bodenständig, weltoffen, tolerant, gesetzestreu und gebildet. Keine Frau die jeden Tag erst einmal zwei Stunden vor dem Spiegel braucht bis sie glücklich und zufrieden ist.

Martina funktioniert wie das Lagersystem von Amazon – irgendwie ein Chaos aber dann am Ende des Tages doch wieder ganz gut strukturiert. Sie ist ein leiser Mensch, der manchmal nicht zu Wort kommt, obwohl sie viel zu sagen hat. Wenn sie allerdings die Musik (meist gar nicht mein Geschmack) aufdreht und durch die Wohnung poltert ist sie nicht zu überhören.

Martina betreibt oft stundenlange Recherche auf wissenschaftlichen Seiten, weil sie eine völlig irrelevante Frage in einem Gespräch nicht klären konnte. Das hat seine Folgen. Wenn man gemeinsam an einen schönen Sonntag durch die Gegend und Natur spaziert und dabei die Ruhe genießt und plötzlich ein Baum, Tier oder Insekt den Weg kreuzt, kommt urplötzlich Martinas innere Wikipedia zum Vorschein. Martina kennt (gefühlt) irgendwie die gesamte Umwelt beim lateinischen Namen. Dann erfährt man mehr, als man eigentlich je wissen wollte über diese niedlichen, flauschigen Eichhörnchen, mit ihren harmlosen Kulleraugen, die brutal unschuldige Vogelbabies meucheln.

Ihr kennt die Frauen die auf tolle Geschenke und andere oberflächliche Dinge stehen? Martina gehört nicht dazu. Mit materiellen Sachen kann man sie einfach nicht beeindrucken – Ich habs wirklich versucht. Dafür kann man ihr eine riesen Freude machen, wenn man mit ihr Sternschnuppen anschaut. Wir haben in unserer Beziehung sogar eine “keine Geschenke Regelung” und es funktioniert super gut!

Martina ist ein bisschen Künstlerin und ein bisschen Perfektionistin. Sie hat hohe Ansprüche an sich selbst. Beim Schneiden von Videos, Schreiben von Blogbeiträgen und Fotografieren ist sie jemand, der ewig dasitzt und feilt und bastelt, bis sie zufrieden ist.

Um auf Arbeitstemperatur zu kommen, braucht sie allerdings immer ein bisschen.
Wenn Morgens der Wecker klingelt bedeutet das für Martina noch lange nicht aufstehen und wenn ich noch lange nicht schreibe meine ich NOCH LAAAAAAANGE nicht. Wenn ich schon an meinem ersten Blogbeitrag sitze, schleicht sie irgendwann mit zerzausten Haaren ins Badezimmer. Vor ihrem Frühstückstee braucht man sie eigentlich gar nicht anzusprechen.

Martina glaubt an das Gute in den Menschen. Auch wenn ich schon oft am verzweifeln bin – sieht Martina noch einen Funken Hoffnung.

Martina wird sicher das eine oder andere Mal Situationen entschärfen, bei denen ich selbst wahrscheinlich explodieren würde. Sie versucht immer einen diplomatischen Weg zu finden und bemüht sich um eine gute Lösung für beide Parteien. Ich würde sogar soweit gehen und sagen das Martina der Ruhepol in unserer Beziehung ist – wenn ich schon 3 mal in den Krieg mit Anwalt und Trompeten gezogen wäre – erklärt Martina allen Beteiligten anschaulich, dass sie sie kindisch sind und findet einen Kompromiss. Streiten liegt ihr sowieso nicht sonderlich. Streits werden bei ihr rational ausdiskutiert.

Es gibt allerdings zwei Wege Martina in Rage zu bekommen. Das eine ist Politik, da kann sie sich wirklich hineinsteigern. Das andere ist, wenn Martina irgendjemanden bzw. irgendwas beschützen möchte, sei es jemand den sie mag, oder die Wespe, die sich ins Wohnzimmer verflogen hat. Wer sich also mit mir anlegen will, muss erst an meiner Freundin vorbei 😉

Martina mag gar kein Fleisch, Fisch oder andere Lebewesen die als Mahlzeit zubereitet werden, sie ist Vegetarierin. Aber, und das schätze ich sehr an ihr: Keine, die alle Menschen belehren will. Sie lässt jeden Menschen, so sein wie er sein möchte, aber halt auch dann noch im Umkehrschluss jedes Tier! Dafür isst sie seltsame Dinge in den seltsamsten Situationen: Algensuppe zum Frühstück, Gurke beim Filmabend vor dem Fernseher, Gänseblümchen beim Sonnenbaden…

Kennt ihr das, wenn ihr jemanden habt, der er euch besser kennt als ihr euch selbst? Genau so geht es mir mit Martina – sie kennt mich, weiß mit meinen Stärken und Schwächen umzugehen – auch wenn ich vermutlich nicht immer der einfachste Mensch bin. Sie weiß wann sie mich einfach ignorieren muss und wann ich eine Standpauke brauche und irgendwie ….

Was ich selbst über mich sage & denke (die wahrscheinlich schönere Version)

Hinter einer recht harmlosen Fasade, steht eine eher ernste und introvertierte Person, die der Welt und dem Leben darauf mit einer gewissen Skepsis begegnet. Nach insgesamt 20 Jahren bayerischen Schulsystems darf ich mich stolz Psychologin heißen.

In der Zeit hatte ich auch viel die Gelegenheit darüber nachzudenken wer ich bin, wer ich sein möchte und was ich mit meinem Leben anstellen werde.

Ich habe lange mit dem Gedanken gespielt Biologin zu werden. Da kam es mir sehr gelegen während meines Studiums an einer Studie mit Spinnenphobikern arbeiten zu können. Das war wirklich toll – Nicht nur, dass ich nette Klienten hatte, die ich unterstützen konnte über sich hinauszuwachsen, ein wichtiger Teil der Studie war auch die handzahme Vogelspinne Murphy.

Mode ist nicht wirklich das meine. Natürlich zieh ich mich auch gerne mal chick an. Im Alltag müssen Klamotten für mich aber eher funktional und gemütlich sein.

Themen, die mir am Herzen liegen, sind alles Rund um Umwelt, Natur und Umweltschutz. Auch soziale und politische Themen finde ich spannend.

Meine Familie liegt mir sehr am Herzen. Sie so lange Zeit nicht zu sehen, wird mir auf der Reise am Schwersten fallen. .

Ich bin ein Bücherwurm und war während meiner Schulzeit immer einer der Klassenstreber.
Ich liebe es zu tanzen und hopse gelegentlich zu Max Leid singend und tanzend durch die Wohnung. Am meisten Spaß hat man mit mir in der Disco, wenn ich sehr viel Cola getrunken habe. Alkohol und Herumsitzen sind allerdings eine schlechte Kombination – da schlafe ich ein.

Ich bin Chaotin mit System. Teetassen und Sonnenbrillen verliere ich allerdings ständig. Daher werde ich auch mindestens vier Sonnenbrillen mit auf die Reise nehmen.

Ich habe schon gelegentlich zu hören bekommen, dass ich zu nett bin. Aber ich denk mir, wenn alle nett zueiander wären, wäre die Welt doch großartig, also fang ich mal an damit. Es wäre doch schön irgendwann im Alter sagen zu können, dass die Welt ein kleines bisschen besser geworden ist durch mich.

Ich bin jemand der sehr viel nachdenkt. Bevor ich etwas tue habe ich meistens schon ein halbes Dutzend Alternativen im Kopf durchgespielt. Das führt häufig dazu, dass ich mich dann gar nicht entscheiden kann, was ich tun möchte.

Ein bisschen beschreibt das auch ganz gut meinen Lebensweg, der doch ziemlich genau so verlaufen ist, wie er im Lehrbuch steht. Immer hatte ich die nächste Prüfung und den nächsten Abschluss vor Auge. Jetzt angekommen in der Arbeitswelt bin ich etwas ratlos und weiß nicht wirklich wo es hingehen soll. 40 Stunden pro Woche vor dem PC und 58 Stunden im Monat im Auto sind auf jeden Fall nicht mein Ideal für die nächsten Jahre.

Als Therapeutin sehe ich mich nicht, da mir dazu im Moment einfach noch die Lebenserfahrung fehlt (Ich habe auch die Ausbildung nicht). In der freien Wirtschaft erlebe ich dagegen immer mehr, wie Menschen zu den Klienten meiner Berufskollegen gemacht werden.

Auch die sozialen Entwicklungen in Deutschland sehe ich skeptisch. Engagement wird angefeindet und Solidarität niedergemacht. Jeder hat das Gefühl sich gegen alle anderen behaupten zu müssen. Dafür werden Fakten ignoriert, Gefühle und Meinungen sind hingegen wahnsinnig wichtig. Es fehlt viel zu sehr an Dingen für die man sich wirklich begeistern kann. Ich gewinne immer mehr den Eindruck, dass vor lauter Befindlichkeiten von Einzelpersonen die Welt langsam aus den Augen verliert was unsere gemeinsamen Ziele sein sollten – z.B. Friede, Zugang zu Lebensmitteln, Trinkwasser & Bildung für alle und ausreichend Umweltschutz, damit wie diesen Planeten dauerhaft bewohnen können. Aber ich schweife schon wieder ab …

Auf die Reise bin ich sehr gespannt. Ich habe nicht wirklich eine klare Vorstellung was uns erwarten wird. Was ich mir jedoch erhoffe ist folgendes: Ich möchte neue Kulturen kennenlernen, neue Menschen und Ihre Art zu leben. Ich möchte Dinge sehen und kennenlernen, von denen ich keine Ahnung hatte und die ich mir im Moment nicht einmal vorstellen kann. Ich möchte Momente sammeln, die mir noch in 40 Jahren ein Lächeln ins Gesicht zaubern. Ich möchte über meinen Tellerrand hinausklettern.

Mit Max war ich gleich zu Beginn unserer Beziehung einen Monat quer durch Asien unterwegs. Es war glaube ich die spannendste und faszinierendste Zeit meines Lebens. Ich hoffe arg, dass die Welt da draußen lieb zu uns ist und wir unsere Reise heil überstehen. Ich freue mich wahnsinnig darauf, Euch an unseren Abenteuern teilhaben zu lassen.

Meine Bucketlist für diese Weltreise

Ich möchte ganz viel Obst essen, das ich noch nicht kenne. Ich liebe Obst einfach!

Ich möchte Dinge sehen die leuchten. Jedes Jahr freue Ich mich wahnsinnig darauf, dass die Glühwürmchen fliegen. Aber da draußen gibt es ja auch leuchtende Höhlen, leuchtende Fische und leuchtendes Wasser.

Ich will sehr viele Tiere in freier Wildbahn sehen: Die Big 5, Wale, Walhaie, Kolibris, verschiedene Affen… Außerdem möchte ich meine bisherigen Zimmerpflanzen in ihrer natürlichen Umgebung sehen.

Ich möchte Dinge und Orte sehen, die derzeit noch außerhalb meines Vorstellungsvermögens liegen.

Ich möchte mit fremden Leuten am Lagerfeuer sitzen und über doofe Witze lachen und ich möchte Freunde und Gleichgesinnte auf der ganzen Welt finden.

Ich möchte wissen, wie es sich anfühlt frei zu sein.

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